Der LASK hat in einer Mitteilung an die Medien bekanntgegeben, dass der Senat 1 der Bundesliga den Verein zu einer Strafe von 75.000.- Euro und einem Punkteabzug von 12 Punkten (vor der Punkteteilung, somit insgesamt 6 Punkte) verdonnert hat, der LASK wird dagegen erwartungsgemäß Protest einlegen.


So schnell kann es gehen – der LASK wird nach den unerlaubten Trainings vom Gejagten wieder zum Jahr. Waren die Linzer vor der Coronapause noch Tabellenführer mit drei Punkten, fehlen den Oberösterreichern nun ebenso viele Zähler auf den neues Spitzenreiter RB Salzburg.

Neben den sportlichen Verlust, der ohne Diskussion schmerzt, erleidet der LASK einen herben Imageverlust. Als Vorzeigeklub ohne viel Budget war die Ismael-Truppe drauf und dran eine Bilderbuchsaison mit der Meisterschaft zu krönen. Zwar ist der große sportlich Coup nach wie vor in Greifweite, den Stellenwert des sympathischen Underdog-Teams dürften die Oberösterreicher jedoch bei vielen neutralen Fans verspielt haben.