Der LASK bekommt nach Einspurch vom Bundesliga-Protestkomitee zwei Punkte zurück. Die Strafe der Linzer wird demnach von sechs Punkten, anch Punkteabzug auf vier minimiert.


Zuvor hatten die Oberösterreicher aufgrund der Verstößen gegen die Fairplayrichtlinien zwölf Punkte abgezogen bekommen. Nun hat der Vizemeister der vergangenen Saison vor dem Senat mit ihrem Protest rechtbekommen. Die Reaktionen etlicher Fans auf die neueste Entscheidung fallen gemischt aus, den Linzern wird demnach von vielen Anhängern der Punktezuwachs nicht gegönnt.

Der LASK hält nun wieder bei 30 Punkten, das sind acht Punkte weniger als der überlegene Tabellenführer aus Salzburg, aber nur zwei weniger als der Rekordmeister SK Rapid Wien. Der Zweikampf um den Vizemeistertitel ist demnach wieder voll im Gange.

In seiner Begründung habe das Protestkomitee angeführt, dass „im Ergebnis ein Verstoß gegen § 111a ÖFB-Rechtspflegeordnung (Fair-Play-Regeln) sehr wohl vorliegt“, teilte die Liga mit. „Allerdings war die unterschiedliche Wertigkeit der Punkte im Grund- und Finaldurchgang zu berücksichtigen. Demgemäß wurde der Punkteabzug für den Finaldurchgang reduziert.“ Die Geldstrafe von 75.000 Euro bleibt dennoch bestehen.