Wie jedes Jahr im Sommer brodelt auch heuer wieder die Gerüchteküche. Dabei stehen nach der Euro auch Österreichs Nationalteamspieler im Fokus. In unserem Transfer-Überblick liefern wir euch die aktuellsten Entwicklungen.


Martin Hinteregger:

Der Innenverteidiger ließ vor kurzem mit einer Aussage aufhorchen. So untermauerte er, dass die Serie A sein großer Traum bleibe. Sein Berater habe ihn informiert, dass es Anfragen für einen Transfer gebe – nicht nur, aber auch aus Italien. Wie die Sportzeitung „Corriere dello Sport“ schreibt, soll Roma-Geschäftsführer Tiago Pinto bereits mit dem Umfeld von Hinteregger in Kontakt getreten sein. Der 28-Jährige stellte jedoch gestern in seinem Heimatort Sirnitz, wo er zum Ehrenbürger ernannt wurde, in einer Rede klar: „Ich kann alle Frankfurter, die da sind, beruhigen: Es hieß ja, dass ich nach Italien gehe. Ich bleibe natürlich in Frankfurt.“ So wird der Abwehrspieler wohl auch in der kommenden Saison bei der SGE spielen.

Stefan Lainer:

Auch wenn man in der Transferzeit nichts ausschließen kann: Bei Stefan Lainer schaut es stark nach einem Verbleib bei Borussia Mönchengladbach aus. Der Außenverteidiger kann unter seinem neuen Coach Adi Hütter wieder mit vielen Einsatzminuten rechnen – auch aufgrund mangelnder Konkurrenz auf seiner Position.

Florian Grillitsch:

Florian Grillitsch zog nach einer starken Euro ebenfalls das Interesse auf sich. Konkret wird der Hoffenheim-Legionär mit einem Wechsel zur SSC Neapel in Verbindung gebracht. Sein Berater Thomas Böhm bestätige gegenüber „AreaNapoli.it“, dass er mit einigen italienischen Vereinen wegen Grillitsch in Kontakt stehe. Aktuell dürfte es sich bezüglich eines Wechsels jedoch an der Ablösesumme spießen. So soll die TSG mindestens 15 Millionen fordern, wohingegen die Italiener den Preis drücken wollen. Da Grillitsch nur noch einen Vertrag bis Juni 2022 hat, könnte es für die Hoffenheimer die letzte Möglichkeit sein, eine Ablösesumme für den 25-Jährigen zu kassieren. Die Kraichgauer erwägen laut „kicker“ jedoch auch die Option Grillitsch in diesem Sommer nicht ziehen zu lassen und mit ihm die kommende Saison zu bestreiten. Schließlich holte man ihn vor vier Jahren ablösefrei aus Bremen.

Florian Grillitsch wohl im Fokus des SSC Neapel

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Marcel Sabitzer:

Marcel Sabitzer ist bei Europas Top-Klubs noch immer heiß begehrt. AC Mailand, Arsenal und die Roma sollen Interesse am Mittelfeldspieler von RB Leipzig zeigen. In den vergangenen Tagen ist noch ein weiterer Klub in den Transfer-Poker eingestiegen: Borussia Dortmund. Und das mit Sicherheit auch aufgrund der geringen Ablösesumme, für die der 27-Jährige zu haben wäre. So soll Sabitzer laut „BILD“-Informationen bei Leipzig zwar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 50 Millionen Euro besitzen. Da der Vertrag des Ex-Rapidlers jedoch im kommenden Jahr ausläuft und man mit Dominik Szoboszlai bereits einen Ersatz hat, sollen die Leipziger bereit sein, ihn für 20 Millionen Euro ziehen zu lassen. Für den BVB, der nach dem Verkauf von Sancho finanziell gut dastehen wird, wäre der Transfer ein Schnäppchen.

Marcel Sabitzer auch bei deutschem Bundesligisten Thema

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Marko Arnautovic:

Der Wechsel von Marko Arnautovic zum FC Bologna schien eigentlich so gut wie fix, doch in den letzten Tagen kam es zu einem kleinen Transfer-Wirrwarr. Ursprünglich stimmten die Chinesen einer Vertragsauflösung zu, der Angreifer wäre ablösefrei nach Bologna gewechselt. Die Arnautovic-Seite soll für die Auflösung des bis 2022 laufenden Vertrags jedoch eine Abfindung in Höhe von vier Millionen Euro gefordert haben, was beim Shanghaier Klub nicht gut ankam. So verlangte der Verein plötzlich doch fünf Millionen Euro als Ablöse, worüber man in Bologna überrascht war. So haben sich nun zwei weitere Klubs eingeschaltet: die Istanbuler Vereine Besiktas und Fenerbahce sollen bereit sein, die Summe von fünf Millionen Euro auf den Tisch zu legen. Auch gehaltstechnisch soll für Arnautovic in der Türkei mehr herausspringen. Es bleibt also weiterhin spannend, wohin es den Nationalteamspieler in den kommenden Tagen zieht.

Weiterer Verein an Marko Arnautovic interessiert

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Sasa Kalajdzic:

Bei Sasa Kalajdzic scheint die Lage nicht ganz so kompliziert. So gibt es um den großgewachsenen Angreifer zwar einige Spekulationen, Stuttgart-Sportdirektor Sven Mislintat hielt beim Trainingsauftakt des VfB jedoch fest: „[..] mit sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist Sasa unser Neuner nächstes Jahr.“