UD Levante gelingt der Klassenerhalt
 

Allen Unkenrufen zum Trotz schaffte UD Levante trotz eines miserablen Saisonstarts den Verbleib in der Primera División – schlussendlich verbesserte man sich sogar entgegen der Vorsaison um einen Tabellenrang. Offensive Harmlosigkeit und defensive Orientierungslosigkeiten zogen sich wie ein roter Faden durch die Saison des Clubs aus Valencia – Andreas Ivanschitz vermochte nichts zu einer Stabilität beizutragen, er wurde zum Ergänzungsspieler degradiert.

Ziele zu Saisonstart

Ob des geringen Budgets, des schweren Startprogramms und des durchaus hohen Durchschnittalters des Kaders sowie dessen Qualität, wurde von Seiten UD Levantes ganz klar der Klassenerhalt als Ziel ausgegeben. Andreas Ivanschitz sah sich mit eingekaufter Konkurrenz und einem neuen Trainer (José Luis Mendilibar war allerdings bald wieder Geschichte) konfrontiert, trotzdem war ein Stammplatz im Visier des Österreichers.

Saisonrückblick Verein

Durch das bereits erwähnte schwere Startprogramm in der Saison 2014/2015 begann die Meisterschaft für den UD Levante erwartungsgemäß schlecht. Aus den ersten vier Spielen wurde lediglich einen Punkt mitgenommen, in der vierten Runde setzte es gegen den FC Barcelona gar eine 0:5-Heimschlappe (auch das zweite Spiel in der Spielzeit endete mit demselben Resultat). Gegen den FC Granada konnte in der darauffolgenden Spielrunde immerhin der erste Sieg eingefahren werden, der zweite volle Erfolg gelang allerdings erst wieder in Runde 10 im Spiel gegen UD Almeriá. Immerhin schafften es Ivanschitz und Co ab dem Spieltag 24 über dem roten Strich zu stehen. Für Levante stehen schlussendlich nach 38 Runden neun Siege, zehn Unentschieden und 19 Niederlagen zu Buche – erschreckend allerdings das Torverhältnis von 34:67.

Das einzige wirkliche Highlight der Saison erreichte der Club aus Valencia im innerstädtischen Derby am Spieltag Nummer 12 – der FC Valencia konnte zu Hause mit 2:1 niedergerungen werden – durch den Sieg stieß Levante vorübergehend sogar auf Platz 13 in der Tabelle vor.

Erschreckend war – im Speziellen – zu Beginn der Saison die gravierende Chancenarmut und Abschlussschwäche des Clubs aus Valencia; auch in der Defensive waren die Kicker häufig total überfordert, lieferten dem Publikum – wohl nicht zum Amüsement – mehrere Slapstick-Einlagen und wurden ab und an auch vom Schlussmann in Stich gelassen. So war es wenig verwunderlich, dass Levante in den ersten sechs Runden kein einziges Tor erzielen konnte, im selben Zeitraum allerdings 13 Gegentore einsteckte. Als einziger Pluspunkt in dieser Saison gilt – und das ist wohl auch der Grund, warum Levante in der Primera División verweilen darf – die Punkteausbeute gegen die direkten Gegner im Abstiegskampf. Gegen jene sechs Vereine, die in der Tabelle hinter Levante platziert waren, gelangen immerhin sieben Siege und vier Unentschieden – einzig Deportivo De La Coruña konnte einmalig drei Punkte mitnehmen.

 

 

 

Saisonrückblick Legionär

Für Andreas Ivanschitz verlief die Saison 2014/2015 leider nicht nach Wunsch. 20 Auftritte, ein Tor sowie drei Assists standen am Ende auf seiner Habenseite, in 16 Spielen stand er von Beginn an am Feld – spielte allerdings nur acht Partien über die volle Distanz. Nach durchwachsenen Leistungen zu Saisonbeginn verlor er kurzfristig seinen Platz im Kader und nachdem er sich zurückgekämpft hat, setzte ihn eine Leistenverletzung sowie ein Magenerkrankung längere Zeit außer Gefecht. Bei seinem Comeback in Runde 29 bejubelte der Mittelfeldstratege beim 4:1-Sieg gegen UD Almería zwei Assists, fand anschließend allerdings nur noch zweimal den Weg in den Kader. 

 

Fazit

Aus der Sicht von UD Levante kann man mit der Saison einigermaßen zufrieden sein. Das Abstiegsgespenst wurde durch die erfolgreich gestalteten Duelle gegen die direkten Abstiegskandidaten verjagt, zusätzlich verschaffte man dem großen Stadtrivalen eine Niederlage. Anders jedoch stellt sich die Situation für Andreas Ivanschitz dar, der Österreicher wurde innerhalb einer Saison vom Stammspieler zum Ersatz- bzw. Ergänzungsspieler und muss sich im Sommer nach einem neuen Verein umsehen. Wohin es den Österreicher verschlägt, das ist noch nicht bekannt – es darf allerdings davon ausgegangen werden, dass Ivanschitz nochmals im Ausland seine Fußballschuhe schnüren wird.

 

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(Christian Semmelrock)

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