Adi Hütter trainiert ab sofort die Young Boys Bern aus der schweizer Super League. Der 45-Jährige hat einen Vertrag bis Sommer 2017 unterschrieben. Damit folgt der ehemalige ÖFB-Teamspieler Uli Forte nach, der im August nach zwei Jahren Tätigkeit aufgrund der verpassten Champions-League-Qualifikation entlassen wurde. Unter Interimscoach und Hütters neuem Co-Trainer Harald Gämperle wurde sogar die Teilnahme an der Europa League verpasst.

Für Hütter ist es die fünfte Trainerstation und die erste im Ausland. Seine Trainerkarriere begann 2008 bei den Juniors von Red Bull Salzburg als Co- und Cheftrainer, danach verpasste er mit dem SCR Altach dreimal in Folge nur knapp den Aufstieg in die Bundesliga. Dies gelang ihm dafür in seiner ersten Saison mit dem SV Grödig, den er 2013/14 als Aufsteiger auf Anhieb mit dem 3. Platz in der Bundesliga in den Europacup führte. Daraufhin verpflichtete Red Bull Salzburg den früheren GAK- und Salzburg-Spieler als Nachfolger von Roger Schmidt, der nach der Saison zu Bayer Leverkusen wechselte.

Mit den Bullen wurde der Vorarlberger im Vorjahr Meister und Pokalsieger. Zudem knackten die Salzburger unter ihm den Torrekord in der Gruppenphase der Europa League und schieden im Sechzehntelfinale gegen Villarreal CF aus. Vor Saisonbeginn gab Hütter seinen Rücktritt bekannt, weil er “kein Ausbildungstrainer” sein wollte.

Young Boys und Hütter sehen der Zukunft positiv entgegen. “Die Young Boys haben großes Potenzial, das es auszuschöpfen gilt. Ich bin glücklich und sehr motiviert, für diesen ambitionierten Club zu arbeiten”, so der neue Coach über sein Engagement beim elffachen Meister. “Er entspricht unserem Anforderungsprofil. Wir sind überzeugt, dass Adi Hütter mit seinen Ideen für frischen Wind sorgen wird. Er ist ein junger Trainer mit klaren Absichten.”, so YB-Präsident Werner Müller. Beweisen kann sich Hütter nach der Länderspielpause im heimischen Stade de Suisse gegen den FC Vaduz in der Liga.



 

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