Stefan Schwab ist enttäuscht über seine Nicht-Berücksichtigung für Österreichs EM-Kader. Das sagt der PAOK-Legionär in einem ORF-Interview, das am Donnerstagabend im Rahmen der ORF-Sendung Sport aktuell ausgestrahlt wurde. Der 30-Jährige zieht mit dem Cupsieg in Griechenland aber eine positive Bilanz und bereut den Sprung ins Ausland nicht. 


Schwab wechselt vergangenen Sommer ablösefrei von Rapid zu PAOK. Er verzichtet damit auf seine Kapitänsbinde samt Stammplatz bei den Hütteldorfern und wagt eine neue Aufgabe. Ein Schritt, der sich bezahlt macht. “Jetzt ein Jahr später kann ich mit Stolz behaupten, dass es kein Abenteuer war, sondern dass es ein super Transfer und ein erfolgreiches Jahr für mich war”, so der Mittelfeldspieler im ORF-Interview. PAOK hat im Mai den griechischen Cup gewonnen, in der Liga wird man hinter Olympiakos Piräus Vize-Meister.

Der gebürtige Salzburger kommt in Liga, Cup, UEFA Champions League-Qualifikation und Europa-League Gruppenphase zu 48 Einsätzen und erzielt dabei neun Tore und neun Assists. Schwab ist daher enttäuscht, dass er von ÖFB-Teamchef Franco Foda nicht einmal in den erweiterten EM-Kader nominiert wurde. “Ich habe mir da ehrlich gesagt mehr erwartet. Ich war diese Saison in Griechenland im Team des Jahres, wir haben den Cup gewonnen, ich habe an die 20 Scorerpunkte gesammelt – viel besser hätte es für mich persönlich nicht laufen können.”