Es war ein erster kleiner Befreiungsschlag für den in Russlands Premier Liga stark abstiegsbedrohten FK Ufa. Nach sieben Ligaspielen ohne Sieg konnte man beim heutigen Heimspiel gegen Akhmat Grozny wieder voll anschreiben. Ein großer Erfolgsfaktor dafür war Moritz Bauer. Der sechsfache ÖFB-Teamspieler konnte beim 3:0 Heimsieg das 1:0 in der 13.Minute für Filip Mrzljak vorbereiten. Weitere Torschützen waren in Minute 36 Wilker Angel (Eigentor) – sowie in der 54.Minute Nemanja Miletic. Bauer wurde in der 75.Minute für Grigori Morozov ausgewechselt.


Trainerwechsel spielt Bauer in die Karten

Letzten Samstag musste man eine sehr empfindliche 0:4 Niederlage gegen Dinamo Moskau einstecken. Dieses Ergebnis in Verbindung mit nur einem Punkt aus den letzten sieben Spielen war den Verantwortlichen wohl zu viel. Man trennte sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Rashid Rakhimov. Moritz Bauer hatte in den Planungen von Rakhimov kaum eine Rolle gespielt und musste sich zumeist mit einem Platz auf der Bank begnügen. Am vergangenen Mittwoch setzte Interimstrainer Nikolay Safronidi wieder auf den Österreicher. Im Pokal-Viertelfinale verlor man allerdings – ebenfalls gegen Akhmat Grozny – auswärts mit 0:1.

Gestern wurde mit Aleksey Stukalov ein neuer Cheftrainer vorgestellt. Dieser setzte im heutigen Spiel ebenso wie bereits der Interimstrainer auf Moritz Bauer. Nach dem heutigen Erfolg kann Bauer wohl mit viel Zuversicht in die nächsten Wochen beim FK Ufa gehen. Dieses neu gewonnen Selbstvertrauen wird die ganze Mannschaft auch gut brauchen können. Der FK Ufa steht aktuell mit 17 Punkten auf Relegationsplatz zwölf – an das rettende Ufer fehlen bereits zwölf Punkte. Nach unten hin rettet seit heute nur die Tordifferenz – allerdings bei einem Spiel mehr auf dem Konto als Verfolger Arsenal Tula.

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