Das Rapid-Eigengewächs Dejan Ljubicic konnte sich nach der Coronapause als vielseitig einsetzbarer Fußballer auszeichnen. Neben seiner angestammten Position im defensiven Mittelfeld, überzeugte der 22-Jährige zuletzt als Innenverteidiger, weswegen ihn nun viele Klubs aus Großbritannien am Wunschzettel haben.


Dejan Ljubicic zeigte in seinem bisherigen Leben, wie es ein heimisches Fußballtalent aus einem Nachwuchsleistungszentrum bis ins Bundesligateam schafft und währenddessen nahezu alle Nachwuchsteams des ÖFB druchläuft. Unter Ex-Trainer Goran Djuricin setzte sich der gebürtige Wiener beim SK Rapid Wien als Stammspieler auf der Sechs durch und konnte am Sonntag bereits sein 100. Pflichtspiel für die Hütteldorfer bestreiten. Ljubicic beeindruckt Fans und Funktionäre durch hohe Ausdauer, Ruhe am Ball, technisch hochwertige Fertigkeiten, schnellen Antritt und taktische Raffinesse. MLS-Klub Chicago Fire stand im Jänner diesen Jahres kurz vor einem Transfer des 22-Jährigen für kolportierte 3 Mio €. Eine angeblich falsch diagnostizierte Kreuzbandverletzung schob dem Wechsel in die USA jedoch einen Riegel vor. Somit ging es für ihn zurück nach Hütteldorf.

Zurückgekommen bei Rapid verzagte Ljubicic nicht, sondern stellte wieder unter Beweis, warum er einst von ausländischen Vereinen begehrt wurde. Im Meisterschaftsplayoff musste er dann aufgrund der langen Verletztenliste beim Rekordmeister als Innenverteidiger ran, wo er gute Leistungen brachte. Diese positionelle Variabilität soll das Interesse von Brentford FC geweckt haben. Der englische Zweitligist, der noch um den Aufstieg in die Premier League mitspielt, soll laut Daily Mail bereits ein Angebot für Ljubicic abgegeben haben. Bei einem Verkauf könnten sich die Verantwortlichen von Rapid Wien über zwei Millionen Euro Ablöse freuen, die aufgrund der Coronakrise dringlichst benötigt werden.

Weiteren Gerüchten zufolge wird der ehemalige U21-Teamkicker ebenfalls mit FC Southampton, Celtic Glasgow und Glasgow Rangers in Verbindung gebracht. Auf die Rapid-Funktionäre und den Berater des 22-Jährigen wartet also ein intensiver Sommer, bei dem der Abgang von Dejan Ljubicic als sehr wahrscheinlich gilt.

 

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