Die Ligen in Schottland sind ob der Corona-Krise mittlerweile beendet worden. In der Scottish Premiership führt das dazu, dass zwei Österreicher von diesem Vorgehen höchst unterschiedlich betroffen sind.


Moritz Bauer, der leihweise bei Celtic Glasgow unter Vertrag steht, durfte sich ob des Abbruchs über einen Meistertitel freuen. Glatte dreizehn Punkte lag Celtic schlussendlich vor dem Stadtrivalen Glasgow Rangers. Wirklich viel Grund zur Freude dürfte der Österreich mit dem Titel jedoch nicht haben, trug er dazu doch selbst kaum etwas bei. In lediglich neun Ligaspielen (zwei Assists), drei Europa League-Partien und einem Match im Cup (ein Assist) durfte der 28-Jährige sein Können unter Beweis stellen. Nach dem unglücklichen Engagement bei Stoke City lief es für den vormaligen Nationalspieler also auch in Schottland nicht wirklich rund, eine Rückkehr zu Stoke ist – zumindest vorübergehend – wohl fix.

Auf der anderen Seite der Tabelle findet sich Peter Haring mit dem Hauptstadtklub Heart of Midlothian wieder. In der Vorsaison noch unumstrittener Stammspieler und erfolgreicher Torschütze setzte den 26-Jährigen eine langfristige Verletzung die gesamte Saison außer Gefecht, wodurch er seinem Verein im Kampf gegen den Abstieg leider nicht zur Verfügung stand. Haring hätte dem Mittelfeld wohl die dringend benötigte Stabilität gegeben. Fraglich, ob Haring den Weg in die zweite schottische Liga mitantritt.

Der dritte Österreicher, der seine Brötchen in Schottland verdient, ist Seifedin Chabbi. Der vormalige Ried-Akteur wechselte im Februar 2020 leihweise zum FC St. Mirren und durfte seitdem in zwei Spielen in der Liga und in einer Cuppartie ein paar Minütchen mitwirken. St. Mirren schloss die Liga auf dem neunten Tabellenplatz ab.