Einen Tag vor Weihnachten kam es in Frankreich zu einem Österreicher-Duell. OGC Nizza mit Flavius Daniliuc (bis Minute 74) empfing den FC Lorient, bei dem Adrian Grbic in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde und den Treffer zum 2:2-Endstand in der Ligue 1 erzielte.


Während Flavius Daniliuc sich bei Nizza Schritt für Schritt in die Startelf gespielt hat, muss Adrian Grbic trotz eines starken Saisonstarts beim FC Lorient in den letzten Monaten zumeist mit der Jokerrolle Vorlieb nehmen. So ganz hat sich der Nationalteamstürmer mit dem Spielstil des Aufsteigers noch nicht anfreunden können. Auch im Spiel gegen Nizza fand man den, zuletzt im Nationalteam sehr treffsicheren, Stürmer auf der Ersatzbank wieder. 

Früh lag der Aufsteiger aus Lorient gegen die Elf aus der Cote d’Azur mit 0:2 im Rückstand, bis zur Pause kassierte die Elf durch Mvula Lotomba und Reine-Adelaide zwei Gegentreffer. Ausgerechnet Moffi, ein direkter Konkurrent von Grbic um den Platz als zentrale Spitze, netzte nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff und verkürzte auf 1:1. Selbiger wich dann jedoch in der 63. Minute für den österreichischen Nationalspieler, der zuletzt auch gegen PSG eingewechselt wurde und dabei die Stange traf.

Diesmal machte es der 24-Jährige besser und versenkte in der 82. Minute einen Strafstoß (diesem war ein Foul an Grbic vorausgegangen / Nizza-Akteur Bambu sah dafür die rote Karte) trocken zum 2:2 Endstand und zu seinem dritten Saisontreffer. Er war dies sein erstes Tor in der Ligue 1 seit dem 13.09.

Lorient geht als 18. in die Winterpause und belegt somit den Relegationsplatz gegen den Abstieg, Daniliuc überwintert auf Tabellenrang zwölf.


 

Highlights: OGC Nice – FC Lorient (Tor Adrian Grbic ab 3:22).