Für den Venezia FC hieß es am Sonntag verlieren und remisieren verboten – alles andere als drei Zähler und der Verein von Michael Svoboda und Maximilian Ullmann hätte nach nur einer Saison in der Serie A den Gang zurück in die zweite Liga gehen müssen. Doch im Duell gegen den FC Bologna bewies der Verein Moral und drehte einen Rückstand quasi mit dem Schlusspfiff zu einem 4:3.


Auf Seiten der Gastgeber stand Michael Svoboda das gesamte Spiel über auf dem Feld, Ullmann sah die 90 Minuten von der Ersatzbank aus. Im Trikot des FC Bologna fand sich auch Marko Arnautovic in der Startelf – das Überlebenselixier des Vereins trat auch abermals als Torschütze in Erscheinung.

Doch nach 20 gespielten Minuten stand es erstmal 2:0 für die Gastgeber, Venedig startete mutig und effizient in die Partie. Orsolini verkürzte vor der Halbzeit noch auf 1:2 aus Sicht des FC Bologna.

Nach dem Wiederanpfiff dauerte es zehn Minuten, ehe Arnautovic nach Vorlage von De Silvestri aus kurzer Distanz seinen 14. Saisontreffer erzielte. Der 33-jährige Stürmer hat sich seit seiner Rückkehr aus China richtig ins Rampenlicht gespielt und weiß zu überzeugen. In der 68. Minute hatte der FC Bologna die Partie gar auf den Kopf gestellt, Schouten scorte zum 3:2.

Doch der Venezia FC steckte nicht auf, glich in der 78. Minute per Elfmeter aus und rang den FC Bologna in der dritten Minuten der Nachspielzeit sogar noch nieder.

Bologna bleibt nach der Niederlage auf dem 13. Tabellenplatz stecken, der Venezia FC ziert zwar nach wie vor das Tabellenende, doch besteht zumindest noch die theoretische Chance auf den Klassenerhalt.

 

Textabschnitt 2.