Spannender hätte die letzte Runde für den FC Lorient und Adrian Grbic in der Ligue 1 nicht verlaufen können. Vor dem Anpfiff stand der Aufsteiger nur knapp vor dem Relegationsplatz, ein direkter Abstieg war aber nicht mehr möglich. Mit Racing Strasbourg traf das Team des Nationalspielers zudem auf einen direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Relegationsplatz (Grbic kam dabei nicht zum Einsatz), zudem durfte der FC Nantes bei einem etwaigen Punkteverlust von Lorient nicht gewinnen.


Das Spiel begann für Lorient denkbar schlecht, nach 18 Minuten brachte Diallo die Gastgeber aus dem Elsass mit 1:0 in Führung, Lorient stand somit mit einem Bein in der Relegation, denn Nantes hielt gegen Montpellier vorerst das Unentschieden. Doch der Arbeitgeber von Grbic kämpfte sich zurück in die Partie, Chalobah versenkte den einzigen direkten Schuss auf den gegnerischen Kasten in der 55. Spielminute zum Ausgleich.

Da der FC Nantes gegen Montpellier HSC mit 1:2 den Kürzeren zog genügte das 1:1-Unentschieden dem FC Lorient, der Klassenerhalt war fixiert.

Für Grbic war die Saison aus sportlicher Sicht wohl dennoch eher enttäuschend. Als Rekordeinkauf im Sommer 2020 verpflichtet und mit großen Vorschusslorbeeren aus Clermont nach Lorient gewechselt, reichte es zwar zu 33 Einsätzen (allerdings nur 945 Minuten) aber nur zu vier Toren. Was zur Beginn der Saison noch vielversprechend aussah, zwei Tore in drei Spielen, entwickelte sich nach der Verpflichtung von Moffi im Sturm aus Sicht der 24-jährigen Stürmers eher enttäuschend. Mit ein Grund für die holprige erste Saison im französischen Oberhaus war wohl auch der, für Grbic unpassende, Spielstil des FC Lorient. Drücken wir die Daumen, dass die kommende Spielzeit für den Österreicher erfolgreicher wird und er an seine Leistungen in Clermont anknüpfen kann.