Mit dem FC Watford empfing Stoke City die erste Mannschaft im neuen Jahr und war nicht nur zuletzt aufgrund der Rückkehr von Marko Arnautovic besonders motiviert, die Negativserie von zuletzt 5 sieglosen Spielen zu beenden. Die Serie der “Hornets” und Sebastian Prödl war hingegen nicht viel besser anzusehen, da auch sie bereits seit 4 Spielen keinen echten Erfolg mehr feiern konnten. Nach dem Schlusspfiff konnte allerdings nur ein Team seine Situation wieder etwas verbessern. Die “Potters” konnten mit dem 2:0 Heimsieg nicht nur den FC Watford in der Tabelle überholen, sondern kletterten vom 14. Tabellenrang wieder auf den 11. Platz hoch. Den 14. Tabellenrang übernahm indes Sebastian Prödl und der FC Watford.

In einem recht ausgeglichenen Spiel fehlte in der ersten Halbzeit vorerst noch beiden Mannschaften die letzte Durchschlagskraft. Symptomatisch waren wohl die mehrmaligen gefährlichen Hereingaben von Arnautovic, welche aber schlussendlich doch selten einen Abnehmer fanden. Dennoch schaffte es Stoke City noch vor dem Pausenpfiff, das Momentum des Spiels zu ergreifen. In der dritten Minute der Nachspielzeit konnte Ryan Shawcross – nach einem Eckball – mit seinem linken Fuß den Ball in das linke untere Eck befördern. Ein Treffer, der wohl zu verhindern gewesen wäre, zumal die Abwehr von Watford in dieser Situation nicht gerade sattelfest wirkte.

Nach der Pause bekamen die Zuschauer ein ähnliches Bild geboten und nach dem zweiten Treffer von Stoke durch Peter Crouch, der nach einer wunderschönen Hereingabe von Charlie Adam goldrichtig stand, schien das Spiel schon quasi entschieden zu sein. Doch auch dieses Tor wäre durchaus zu verhindern gewesen, denn Prödl hätte den Ball eigentlich wegschlagen müssen und so die Situation entschärfen können. Leider verpasste er in dieser Szene aber den Ball. In weiterer Folge lauerte Stoke auf Kontersitutionen, während Watford versuchte, noch einmal in das Spiel zurückzufinden. Doch Watford war an diesem Tag nicht in der Lage das Spiel noch an sich zu reißen und Stoke konnte einen ungefährdeten und verdienten Heimsieg einfahren. 

Legionärscheck:

Marko Arnautovic kam nach einer Sperre von drei Spielen wieder zurück in das Team von Stoke und konnte die Vorschusslorbeeren, die Mark Hughes ihm noch mitgegeben hatte, mit Sicherheit über weite Strecken erfüllen. Hughes sprach an, dass wohl kein anderer Spieler in seiner Mannschaft die Fähigkeit besitze, den Ball mit einer derart hohen Geschwindigkeit zu behandeln. Seine Gefährlichkeit hat Stoke in den letzten Spielen definitiv gefehlt. Auch wenn er in diesem Spiel nicht immer Glück in seinen Aktionen hatte, war er abermals ein Aktivposten, der häufig den gefährlichen Pass in den Strafraum suchte und das eine oder andere Mal auch einen Abnehmer fand. 

Sebastian Prödl startete recht gut in das Spiel und leistete sich anfangs keine Fehler. Kurz vor dem ersten Tor in der Nachspielzeit konnte er noch zweimal in höchster Not die Hereingaben von Arnautovic souverän entschärfen. Leider geht das 2:0 sicherlich auch auf seine Kappe, da Prödl die gute Hereingabe von Adam abfangen muss, was ihm jedoch nicht gelang. Prödl vollbrachte es aber beinahe seinen Fehler wiedergutzumachen, denn in der 76. Minute setzte er nach einer Flanke einen guten Kopfball, der das Tor nicht weit verfehlte. In der 80. Minute war der Arbeitstag für Prödl zu Ende und er wurde durch einen Stürmer ersetzt.

 

 

 

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