Hannes Wolf knöpfte beim englischen Zweiligisten Swansea City an seine guten Leistungen der letzten Wochen nahtlos an. Beim 2:1-Heimsieg gegen den Abstiegskandidaten Derby County bereitete die Mönchengladbach-Leihgabe einen Treffer vor und zeigte insgesamt eine gute Leistung.


Hannes Wolf startete erneut und durfte den linken Flügel beackern. Der Nachmittag in Swanseas Liberty Stadium begann für die Heimmannschaft hervorragend. Nach einem schwungvollen Start spielte Wolf in der achten Spielminute eine Flanke perfekt in den Strafraum zum formstarken Niederländer Joël Piroe, der das Geschenk dankend annahm und zum 1:0 einschoss. Nach einem Fehler im Aufbauspiel Derbys, verdoppelte Piroe dann in der 16. Minute die Führung der „Swans“. Nur fünf Minuten später verschuldete jedoch Swansea-Keeper Andy Fisher einen Strafstoß, den der Waliser im Trikot Derbys, Tom Lawrence, zum 1:2-Anschluss verwertete.

Die Partie flaute nach diesem nervenaufreibenden Start ein wenig ab, Chancen kamen aber immer wieder auf. Hannes Wolf spielte durch, war die gesamte Partie über ein Aktivposten und kam immer wieder gefährlich vor Derbys Sechzehner. In der 68. Spielminute stand er wieder im Fokus. Wolf legte sich den Ball im Sechzehner zurecht, verschaffte sich gegen zwei Derby-Verteidiger Platz, sein Abschluss ging jedoch nur an die Latte. Seine gute Leistung krönte er mit keinem Tor, es blieb beim 2:1 für Swansea.

Die „Swans“ agieren in den letzten Wochen in guter Form und machen im Tabellenmittelfeld der Sky Bet Championship derzeit Platz um Platz gut. Aktuell stehen sie auf dem 13. Rang, ins Rennen um die Playoff-Plätze können die Waliser bei sechs verbleibenden Spielen aber nur noch theoretisch eingreifen.

Im Gegensatz zu Wolfs Swansea, kommt Andreas Weimanns Bristol City auch zum Saisonende nicht in Fahrt. Gegen den Tabellenletzten Peterborough United kamen die „Robins“ zuhause nicht über ein 1:1 hinaus. Die zwischenzeitliche Führung durch Rob Atkinson konnte Jonson Clarke-Harris für das in Unterzahl spielende Peterborough ausgleichen. Weimann spielte durch, konnte diesmal aber keinen Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen.

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