Gerhard Struber blickt in Zeiten der Corona-Krise in Richtung Weiterführung des Spielbetriebs und dem damit verbundenen Abstiegskampf in der Sky-Bet Championship. Der 43-jährige Trainer des FC Barnsley gibt sich im Interview mit den englischen Sky Sport News optimistisch, was die Ziele in der Liga betrifft.

Photo Credits: facebook.com/BarnsleyFC


Ende November des vergangen Jahres machte sich Struber auf um die stark abstiegsgefährdeten Tykes in der zweithöchsten englischen Spielklasse zu halten. Davor ließen sich die Auftritte seiner letzten Mannschaft aus Wolfsberg sehen lassen: Auswärtssieg gegen Borussia Mönchengladbach und zwei Untentschieden gegen AS Roma trugen u.a. dazu bei, dass der gebürtige Kuchler einen hervorragenden Schnitt von 1,76 Punkten in 21 Spielen vorweisen konnte. Als er vom Interesse aus England hörte, war der Wechsel auf die Insel keine schwierige Entscheidung mehr: „Ein großes Anliegen war es für mich in England zu arbeiten und jetzt habe ich die Chance, dies mit dem kleinen FC Barnsley zu tun.“

Beim nordenglischen Klub traf er auf vier seiner Landsmänner, von denen er zwei vom WAC mitbrachte: Samuel Sahin-Radlinger, Michael Sollbauer, Marcel Ritzmaier und Patrick Schmidt. Nicht nur die österreichischen Spieler sondern das ganze rundherum schien dem 43-jährigen zu imponieren: „Ich mag England – ich denke es ist das Mutterland des Fußballs und ich mag es hier zu leben. Ebenfalls mag ich den Humor hier und ich hoffe, dass ich länger bleiben kann.“

„Ich denke, dass es nun das Wichtigste ist gesund zu sein. Dies ist die größte Verantwortung für meine Spieler und Mitarbeiter.“ Gesundheit ist, wie es Struber hier anmerkte, dass A und O. Ohne gesunde Spieler kann es keinen geregelten Meisterschaftsbetrieb geben. Im Vorfeld der letzten Wochen bemängelte er ebenfalls die anfängliche Ignoranz der britischen Regierung gegenüber der Krise.

Wenn es dann weitergehen sollte, Medienberichten am 08. Juni nach, steht dem FC Barnsley eine Herkulesaufgabe bevor. Neun Spieltage vor Meisterschaftsende steht die Mannschaft von Gerhard Struber auf dem letzten Tabellenplatz (24.) mit 34 Punkten und sieben Punkte Rückstand zum rettenden 21. Platz.  Dennoch bleibt der Coach des englischen Zweitligisten optimistisch: „Ich habe im November eine Mannschaft ohne Glauben und ohne Hoffnung übernommen – aber ich denke, meine Ideen haben den Spielern gutes Selbstvertrauen gegeben. Die Leistungen und Siege geben den Spielern ein gutes Gefühl und den Glauben, in der Liga bleiben zu können.“ Gäbe es dennoch einen Abbruch der Meisterhschaft, wäre Struber für eine Annullierung der Saison. „Ich bin ein Sportsmann und will es am Feld klären. Ich glaube, dass sich das jeder in meiner Mannschaft wünscht, inklusive mir.“

 

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