Hinrundenbilanz 1. FC Nürnberg – Starke ÖFB-Legionäre lassen vom Aufstieg träumen

 

7 Aufstiege, 8 Abstiege – der 1. FC Nürnberg gilt als die Fahrstuhlmannschaft schlechthin im deutschen Fußball. Heuer riecht es wieder ein klein wenig danach, als könnte man diesem Ruf auch weiterhin gerecht werden – und niemand im Frankenland hätte da wohl etwas dagegen. Die Herbstsaison beendeten die Cluberer hinter Leipzig und Freiburg auf dem guten dritten Rang, dieser würde am Ende der Saison immerhin zur Teilnahme an den Relegationsspielen berechtigen. Damit stünden mit Alessandro Schöpf, Guido Burgstaller und Georg Margreitter auch drei ÖFB-Legionäre vor dem Aufstieg in die deutsche Bundesliga.

 

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Rückblick auf die Herbstsaison

Die Herbstsaison 2015/16 begann für den 1.FC Nürnberg ähnlich spektakulär wie sie enden sollte: Musste man sich dem SC Freiburg in Runde eins noch mit einem bitteren 3:6 geschlagen geben, beendete man die Hinrunde mit neun Spielen ohne Niederlage – die letzten fünf Partien konnten gar allesamt gewonnen werden. Insgesamt kann man beim Club mit 9 Siegen, 6 Unentschieden und nur 4 Niederlagen (33 Punkte) nach 19 Spieltagen durchaus positiv bilanzieren, auch wenn man den Anschluss an die Spitzenreiter aus Leipzig (41) und Freiburg (38) nicht ganz halten konnte.

Vor allem zu Hause sind die Nürnberger eine Macht, kein Einziges der 10 Heimspiele wurde verloren, den 6 Siegen vor heimischen Publikum stehen lediglich 4 Remis gegenüber. Mit 3 Punkten auf den ersten Verfolger St. Pauli konnte man sich einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Zeit zum Ausruhen bleibt der Elf von Trainer René Weiler allerdings auch im Frühjahr keine, wenn der Traum vom 8. Aufstieg in die Bundesliga Realität werden soll.



Leistungen der Legionäre

Für Guido Burgstaller war es wohl ein Jahr, das er sich besser kaum vorstellen hätte können: Nach einem missglückten Auslandsengagement in Cardiff wechselte er Anfang 2015 nach Nürnberg – erzielte in 14 Rückrundenspielen 6 Tore. Kam der Club in der vergangenen Saison dennoch nicht über Platz 9 hinaus, hat der Ex-Rapidler vor allem in der aktuellen Saison großen Anteil am Erfolgslauf des 1.FC Nürnberg. Mit 9 Toren und 4 Assists führt der gebürtige Villacher nämlich nicht nur die klubinterne Scorerwertung an, sondern liegt damit auch ligaweit auf dem ausgezeichneten dritten Platz – Statistiken, mit denen sich der 7-fache Teamspieler auch bei Bundesligisten wie dem FC Ingolstadt ins Blickfeld katapultieren konnte. Die Wahl zum „Cluberer der Hinrunde 2015/16“ dominiert Burgstaller jedenfalls klar – unterstützen könnt ihr ihn hier.

Ähnlich gut läuft die Saison für Alessandro Schöpf: Mit 6 Toren und 4 Assists liegt der U21-Teamspieler hinter Guido Burgstaller auf Rang zwei der Scorerwertung, zählt mit 1858 Einsatzminuten zu den Dauerbrennern im Team und ist trotz seiner erst 21 Jahre ein fixer Bestandteil der Nürnberger Offensivabteilung. Nach fünf Jahren im Nachwuchs des FC Bayern München gelingt es dem jungen Tiroler auch im Dress der Franken zunehmends auf sich aufmerksam zu machen – Vereine wie der FC Schalke 04 haben bereits ihr Interesse bekundet.

Mit Georg Margreitter verstärkt seit Sommer 2015 ein weiterer Österreicher den Club. Mit 11 Einsätzen von Beginn erarbeitete sich der 27-jährige Ex-Austrianer bereits in seiner ersten Saison ein Stammleiberl und sorgt mit konstant guten Leistungen im Abwehrzentrum für eine gesicherte Hintermannschaft beim FCN. Zählen mit Burgstaller und Schöpf zwei Österreicher zu den wichtigsten Spielern in der Offensive, so gilt für Georg Margreitter dasselbe in der Defensive: Mit 75% angekommenen Pässen und einer Zweikampfquote von knapp 70% zählt der Vorarlberger zu den Leistungsträgern seiner Mannschaft. 

Prognose für die Rückrunde

Der 1. FC Nürnberg spielt eine Herbstsaison, die wohl nur wenige erwartet hätten. Ohne namhafte Neuzugänge schaffte es der Club die Hinrunde auf Platz drei zu beenden – geschlagen nur von den großen Aufstiegsfavoriten Leipzig und Freiburg. Angetrieben von starken ÖFB-Legionären dürfen die Franken von einer ähnlichen Leistung im Frühjahr und einem damit verbundenen Aufstieg in die Bundesliga durchaus träumen, wünschen würden wir es ihnen auf jeden Fall!

 

 

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