Marco Friedl soll vor einem Wechsel zu Bundesligist Union Berlin stehen. Derzeit kickt er bei Zweitligist Werder Bremen, der gesetzte Defensivspieler soll sich aber nach einer Rückkehr in die Bundesliga sehnen. Friedl hat am Sonntag rund um das Heimspiel gegen Hansa Rostock sogar für Ärger gesorgt.


Der Österreicher fühle sich nicht im Stande zu spielen und steht gegen Rostock nicht im Kader, heißt es im Vorfeld der Partie. Der Grund wohl der mögliche Wechsel zu Union.

Ich finde das enttäuschend“, sagt etwa Werder-Coach Markus Anfang bei Sky. Geschäftsführer Frank Baumann geht sogar weiter und kündigt bei Sky eine signifikante Strafe für Friedl an. Er bestätigt Gespräche mit einem anderen Verein wegen des Österreichers. Baumann gehe davon aus, dass Friedl am Mittwoch – Dienstag schließt das Transferfenster – noch bei Werder unter Vertrag steht, die Bremer seien bei einem entsprechenden Angebot aber gesprächsbereit, so der Geschäftsführer.

Sportlich hat Werder Bremen am Sonntag mehr Grund zu Jubeln. Die Bremer feiern einen 3:0-Heimsieg gegen Hansa Rostock, Romano Schmid bereitet den zweiten Treffer vor.