Im letzten Spiel der 19. Runde der 2. Bundesliga kam es zu einem Österreicherduell. Der HSV duellierte sich zu Hause mit den Kickern des 1. FC Nürnberg. Von Beginn weg standen mit Louis Schaub (bis zur 76. Minute) und Lukas Hinterseer (bis zur 83. Minute) auf Seiten der Gastgeber sowie Georg Margreitter auf jener der Gäste drei rot-weiß-rote Ballartisten am Feld, Martin Harnik sowie Nikolas Dovedan und Andreas Lukse saßen vorerst auf der Bank.

Nach 90 Minuten setzte sich der Hamburger SV mit 4:1 – auch ob eines Tores von Lukas Hinterseer – durch und hielt so den Anschluss an Arminia Bielefeld bzw. schob sich wieder vor den VfB Stuttgart.


Die ersten Minuten im HSV-Trikot hätte sich Louis Schaub wahrscheinlich anders vorgestellt. Der geliehene Mittelfeldspieler sah bereits in der zweiten Minute den gelbe Karton, er Freistoß wurde dem Schiedsrichter zu schnell ausgeführt. Die Gastgeber starteten aggressiv und kamen nach achtzehn gespielten Minuten auch zur Führung. Margreitter wurde von Kittel überlaufen, dessen Hereingabe verwertete Jatta. Zehn Minuten später wird Dudziak im Nürnberger Sechzehner zu Fall gebracht, den fälligen Elfmeter verwertete Lukas Hinterseer sicher verwertete – Saisontor sieben für den Nationalteamstürmer. Von Seiten der Gäste war in den ersten 45 Minuten in der Offensive wenig zu sehen, dafür stand die Defensive bei der ein oder anderen Aktion im Mittelpunkt und glänzte dabei immer wieder mit Unsicherheiten.

Jens Keller dürfte in der Kabine wohl die richtigen Worte gefunden haben, denn wenige Minuten nach Wiederanpfiff versenkte Handwerker die Kugel mit namengebender Präzision im unteren Eck. Der 1. FC Nürnberg vermochte jedoch im Anschluss keinen Druck auf den HSV auszuüben, die Gastgeber kontrollierten das Spiel, bis plötzlich Margreitter im Mittelpunkt des Geschehens stand. Der Ex-Freund von Tennisqueen Tamira Paszek bekam von Hinterseer die Kugel auf den Arm geballert, nach Videobeweis entscheid der Schiedsrichter auf Elfmeter – Kittel verwandelte chippender Weise zum 3:1. Der in der 76. Minute für Schaub eingewechselte Jung stellt nur sieben Minuten nach seiner Einwechslung den Endstand her.

Dank des vollen Erfolges schob sich der HSV auf den zweiten Tabellenrang, der 1. FC Nürnberg steckt nach wie vor im Tabellenkeller – Achtung Wortspiel – fest, Platz 17 würde den direkten Abstieg bedeuten.

 

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