Der SC Freiburg mit Philipp Lienhart und MIchael Gregoritsch schwimmt derzeit auf einer Erfolgswelle. Am Donnerstag starten die Breisgauer in das Abenteuer Europa League.

Tabellenführer der Deutschen Bundesliga – eine Momentaufnahme mit der man wahrlich nicht rechnen konnte. Die Mannschaft von Christian Streich hat sich bereits in der letzten Saison zu einer absoluten Top-Adresse im deutschen Fußball gemausert. Mit dem Einzug ins DFB-Pokal-Finale und Platz fünf in der Liga haben sich die Freiburger einen Platz in der Europa League gesichert.

“Für die Stadt, für den Verein und auch für mich ist das nicht selbstverständlich, jetzt international zu spielen. Aber das haben wir uns im vergangenen Jahr hart erarbeitet. Jetzt freuen wir uns riesig, dass wir dabei sein dürfen. Ich habe in den vergangenen Jahren immer wieder gesagt, dass das ein Traum und auch ein Ziel von mir ist. Ich bin gespannt auf den neuen Rhythmus, auch unter der Woche zu spielen, das kenne ich bisher ja noch nicht. Das wird spannend – und die Vorfreude ist riesig!”, sagt ÖFB-Legionär Lienhart.

Die Vorfreude kann zudem ganz Großem vorausgehen. Freiburg misst sich in der Europa League demnach mit Olympiakos, Nantes und Qarabag messen – ein machbares Los. Für die die Streich-Truppe könnte die Reise also noch weiter gehen. Wie erfolgreich die Bundesliga-Saison wird, traut sich vorerst jedenfalls noch nicht vorauszusagen. Lienhart meint zur zweiten Tabellenführung der Vereinsgeschichte: “Wir haben sehr gut gepunktet, das freut uns, aber wir wissen schon, dass wir ab und an das Spielglück auf unserer Seite hatten. Wir sind vor allem froh, dass wir schon so viele Punkte auf dem Konto haben!”. Am Donnerstag gibt es nun bereits die nächste Möglichkeit das Können unter Beweis zu stellen, dann geht es für Lienhart und seine Kollegen im Europacup gegen Qarabag.