Es ist eine Punkteteilung am vorletzten Spieltag, mit der wohl beide Mannschaften sehr gut leben können. Auf der einen Seite konnten die Bullen aus Leipzig nach der Saison 2016/17 ihre zweite Vizemeisterschaft fixieren – auf der anderen Seite konnten die Wolfsburger zum dritten mal in ihrer Klubgeschichte den Einzug in die Gruppenphase der Königsklasse perfekt machen. Mit dabei waren zwei Österreicher in den Hauptrollen – Oliver Glasner und Marcel Sabitzer. Sabitzer konnte mit einem Assist und einen Elfmeter einen erheblichen Beitrag zur Punkteteilung leisten.


Wolfsburg legt doppelt vor – Sabitzer setzt dem entgegen

Als man mit einem 0:2 Rückstand in die Pause ging, war jedem klar wie sehr der zweite Platz in Leipzig doch noch in Gefahr ist. Ein Doppelpack von Maximilian Philipp (12.,45+1.) ging dem voraus. Nach der Pokalniederlage am Donnerstag war es der nächste Nackenschlag für die Leipziger in der scheidenden Ära Nagelsmann. Die letzte Kabinenansprache in der heimischen Red Bull Arena trug aber ihre Früchte. In der 51. Minute setzte Sabitzer den jungen Justin Kluivert sehenswert in Szene – dieser vollendete zum 1:2 Anschlusstreffer. In der 78. Minute gab es dann Elfmeteralarm im Wolfsburger Strafraum. Kapitän Marcel Sabitzer übernahm die Verantwortung und vollstreckte zum 2:2 Endstand. Mit diesem Ergebnis steht auch Oliver Glasner mit seinen Wolfsburgern als CL-Fixstarter fest.  Bei den Wolfsburgern spielte Xaver Schlager durch.

Konrad Laimer mit Comeback in der Startelf

Nach über 230 Tagen Verletzungspause stand Konrad Laimer wieder zum ersten mal von Beginn an am Spielfeld. Er blieb allerdings etwas glücklos und wurde zur Halbzeit für Amadou Haidara ausgewechselt. Das wichtigste ist jedoch, dass er rechtzeitig vor der Europameisterschaft wieder völlig fit ist. Ob er auch mit zur EURO darf muss Franco Foda bis Mittwoch entscheiden, denn da gibt er seinen vorläufigen Kader bekannt.