Die deutsche Bundesliga bleibt in der Saison 2021/22 unberechenbar. Nachdem Union Berlin vergangene Woche nur 1:1 gegen Greuther Fürth gespielt hatte und im Kampf um Europa einen Rückschlag erlitt, träumte der SC Freiburg nach dem Auswärtssieg bei der TSG Hoffenheim von der Champions League. Nun pirschten sich die Eisernen mit einem 4:1-Auswärtssieg im Breisgau wieder an die Freiburger heran. Dabei wieder mittendrin: Christopher Trimmel.

Union legte durch Grischa Prömel nach elf Minuten bereits vor, ehe der eingelaufeneTrimmel nach einer halben Stunde eine Flanke von Sheraldo Becker sicher zum 2:0 verwertete. Für den Österreicher war es erst das zweite Saisontor. Kurz vor Halbzeit erhöhte Becker selbst und schickte Union mit einer überlegenen Pausenführung in die Kabine.

In der zweiten Hälfte streckte sich Freiburg vergeblich, konnte durch Lucas Höler zwar noch verkürzen, bis András Schäfer in der letzten Spielminute den Sack endgültig zumachte. Philipp Lienhart spielte bei den Gastgebern in der Innenverteidigung wie gewohnt durch, erwischte wie die gesamte Hintermannschaft aber keinen guten Tag.

Einen Spieltag vor Schluss trennt die beiden Überraschungsteams der Saison nur ein Punkt. Freiburg bleibt Vierter und damit auf dem Champions League-Platz, kann am Sonntag aber noch von RB Leipzig überholt werden. Am letzten Spieltag geht es für das Team von Christian Streich noch zum bereits fix qualifizierten Bayer Leverkusen, während Union gegen den VfL Bochum seiner bereits sensationellen Spielzeit noch die Krone aufsetzen kann.

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