Der 15. Spieltag und damit der letzte der deutschen Bundesliga vor der Winterpause hat zum Abschluss noch einmal ein denkwürdiges Spiel geliefert. Beim 4:1-Heimsieg vom SC Freiburg über Union Berlin war auch Michael Gregoritsch einer der Hauptdarsteller.

Die ersten 20 Minuten in diesem Spitzenspiel lieferten bereits Stoff für mindestens drei Spiele. Bereits in der dritten Minute bekam Unions Kapitän Christopher Trimmel den Ball minimal an die Hand, den folgenden Elfmeter verwandelte Vincenzo Grifo zum 1:0. Keine zwei Minuten später schnürte Grifo nach Assist von Gregoritsch den Doppelpack. In der zehnten Minute gab es dann einen Foulelfmeter auf der anderen Seite, Robin Knoche scheiterte allerdings an der Stange. Als wäre das noch nicht genug, lief Freiburgs Ritsu Doan in der 19. Minute alleine aufs Tor zu und wurde von Diogo Leite im Strafraum gelegt. Der Innenverteidiger sah wegen einer Notbremse die rote Karte und Vincenzo Grifo stellte mit seinem Hattrick auf 3:0. Nachdem sich das Spiel etwas beruhigt hatte, folgte in der 45. Minute der Auftritt von Gregoritsch. Der Stürmer überlupfte Torhüter Lennart Grill zum 4:0 und seinem sechsten Saisontor. Die zweite Halbzeit ging etwas ruhiger von statten, ehe es in der 84. Minute den vierten Strafstoß in diesem Spiel gab. Sven Michel konnte den Foulelfmeter zum 4:1-Ehrentreffer verwerten. Bei diesem Ergebnis blieb es dann auch. Michael Gregoritsch wurde in der 69. Minute ausgewechselt, Philipp Lienhart spielte ebenso wie Christopher Trimmel durch.

Mit diesem Ergebnis überwintert Freiburg sensationell auf Platz zwei, vier Punkte hinter Spitzenreiter Bayern München. Die Eisernen zollen ihrem bärenstarken Herbst etwas Tribut, am Ende gehen sie auf dem fünften Platz, punktgleich mit dem Vierten, Eintracht Frankfurt, in die Winterpause.

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