Der VfB Stuttgart feiert mit einem 4:1 über Mainz 05 seinen ersten Sieg in der Deutschen Bundesliga seit 504 Tagen. Hauptverantwortlich für den Erfolg ist Österreichs Nachwuchshoffnung im Sturm Sasa Kalajdzic.


So kann man zweifelsohne in die Bundesliga starten. Nach seinem Premierentreffer im deutschen Oberhaus vergangenen Woche bei der 2:3-Niederlage trifft der Wiener am Samstag-Nachmittag erneut.

Nach 13 Minuten machten jedoch die Mainzer den Anfang und gingen durch Quaison früh in der Partie in Führung. Erst kurz vor der Pause gelang dem Aufsteiger durch Wamangituka der Ausgleich. Nach Wiederanpfiff avanierte schließlich Kalajdzic zum Matchwinner und sorgte dafür, dass die Schwaben die drei Punkte aus Mainz entführen konnten. Nach 61 Minuten war der Österreicher nach idealem Steilpass bereits frei durch, legte, jedoch anstatt selbst zu schießen, noch einmal quer auf Didavi, der ohne Mühe ins leere Tor einschieben konnte. 19 Minuten später erhöhte Stuttgart Klimowitz auf 3:1, dem jedoch nicht genug. In der 86. Minuten trug sich Kalajdzic nach Assist auch selbst in die Torschützenliste ein. Der großgewachsene Stürmer bediente zuerst von links in den Strafraum stürmend erneut uneigenützig Mitspieler Massimo, der traf jedoch nur den Pfosten. Der Ball sprang folglich von der Torumrandung erneut zum Österreicher, der sich aus zehn Metern die Chance auf sein zweites Saisontor nicht mehr nehmen ließ  und den Endstand besorgte. Nur wenige Sekunden nach seinem Treffer verließ der Wiener das Spielfeld.

Kalajdzics Galaauftritt erste Reihe fußfrei erleben durfte Karim Onisiwo. Der Nationalspieler beackerte 90 Minuten die Mainzer Außenbahn und blieb dabei glüclos.