Florian Kainz ist beim 1.FC Köln endlich angekommen. Nach zwei Toren und einem Assist im jüngsten Kantersieg bei Hertha BSC legte er beim 3:0-Heimsieg gegen Schalke 04 am 24. Spieltag den nächsten Scorerpunkt nach.


Das 1:0 durch Abwehrspieler Sebastiaan Bornauw bereitete der ÖFB-Legionär per Freistoß bereits nach neun Minuten mustergültig vor. Auch danach war Kainz an nahezu allen Offensivaktionen der Geißböcke beteiligt. Das 2:0 gelang dem Tabellenzehnten kurz vor der Pause nach einem perfekt ausgespielten Konter durch Stürmer und Torjäger Jhon Cordoba. In der zweiten Halbzeit nahmen die Hausherren zwar einen Gang raus, hatten die schwachen Gäste aber weiter im Griff und setzten in der 75. Minute den Schlusspunkt. Kainz zog aus spitzem Winkel ab, schoss direkt auf den Schalker Schlussmann Alexander Nübel, der den Ball aber fallen ließ und erst kurz nach der Torlinie wieder klären konnte. Das Tor wurde als Eigentor gewertet. Es war der nächste Fauxpas des zukünftigen Bayern-Keepers, nachdem er bereits letzte Woche das Debakel gegen RB Leipzig mit einem kapitalen Fehler bei Marcel Sabitzers Tor einleitete.

Schalke ist bereits seit sechs Spielen ohne Sieg, verlor davon drei sang- und klanglos und läuft Gefahr vom internationalen Startplatz abzurutschen. Michael Gregoritsch und Alessandro Schöpf spielten beide von Anfang an, agierten aber wie die gesamte Mannschaft glück- und ideenlos. Gregoritsch vergab in der ersten Halbzeit die Riesenchance auf den Anschlusstreffer und wurde in Minute 59 für Guido Burgstaller ausgewechselt. Dieser holte sich zu allem Überfluss noch kurz vor Schluss eine gelbe Karte ab.

Während sich die Gelsenkirchener also in einer echten Krise befinden, schiebt sich der Effzeh weiter nach oben und liegt nach sieben Siegen in den letzten neun Ligaspielen bereits auf Tabellenplatz zehn. Mit dem Abstiegskampf haben die Kölner momentan also nichts zu tun.

 

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