Christopher Trimmel jubelt über sein erstes Bundesliga-Tor in Deutschland. Der 34-Jährige schießt am Samstagabend Union Berlin gegen den 1. FC Köln zum 2:1-Heimsieg. Sein letztes Tor hat Unions Kapitän im Juli 2017 noch in der 2. Bundesliga erzielt. Der Ex-Rapidler mausert sich aber in den letzten Jahren zum verlässlichen Assistgeber, 2021 ist Trimmel wieder mit einem Tor zur Stelle. Der Treffer sichert wohl damit nicht nur den Klassenerhalt der Berliner ab, sondern lässt die Eisernen auch vom Europacup träumen. 


Auf den sechsten Bayer Leverkusen – die Leverkusener haben aber am Sonntag noch ein Ligamatch vor sich – fehlen nur mehr zwei Punkte. Der sechste Platz bedeutet die Teilnahme an den Playoffs zur neuen UEFA Conference League. Stürmer Max Kruse will aber sogar mehr. “Europa League hätte ich Bock drauf. Europa Conference League hätte ich irgendwie keinen Bock drauf. Ich weiß noch nicht einmal, was das ist”, so Kruse nach dem Spiel gegen Köln im Interview mit Sky Sport. Tatsächlich fehlen auf Platz fünf und damit den fixen Platz in der Europa League-Gruppenphase vier Punkte. Falls Dortmund oder RB Leipzig, die vor Union liegen, den DFB-Pokal gewinnen und sich auch über die Liga für den Europacup qualifizieren, dann wandert ja sogar ein weiterer Startplatz aus der Europa League in die Liga. 

Den Traum vom Europacup leben die Eisernen nun dank Trimmels Premierentor in der Bundesliga. Zwar warten in den nächsten Runden u.a. mit Eintracht Frankfurt, Bayern München und Borussia Dortmund einige Kracher auf Union, die Chance auf einen europäischen Startplatz ist aber historisch groß. Für Trimmel wäre es die erste Europacup-Teilnahme seit 2013. Am 12. Dezember 2013 verliert er mit Rapid in der Europa League-Gruppenphase auswärts gegen Dynamo Kiew mit 1:3, es sollte sein vorerst letzter Einsatz auf europäischer Bühne bleiben. Vielleicht bis 2021.

 
 
 
 
 
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