Es war ein Comeback nach Maß für den Frankfurt-Legionär Martin Hinteregger. Der 28-jährige Österreicher konnte mit seinem 1:0 Führungstreffer gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber aus Augsburg die Hessen in Führung bringen. Nach einem Eckball von Daichi Kamada drückte der Kärntner in der 37. Minute den Ball per Kopf über die Linie. Am Ende gewannen die Frankfurter durch einen weiteren Treffer in der 58. Minute von Andre Silva mit 2:0.


Klares Signal

Es war nach der 0:4-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach ein klares Signal in Richtung Dortmund und Leverkusen. Eintracht Frankfurt besiegte am 30. Spieltag der Bundesliga den FC Augsburg mit 2:0. Nachdem Martin Hinteregger die letzten fünf Bundesligaspiele aufgrund von Oberschenkelproblemen verpasste, feierte er ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub aus Augsburg sein Comeback. Bereits nach 31 Minuten konnte der ÖFB-Legionär mit einer gelben Karte eine erste Duftmarke beim Gegner hinterlassen. Sechs Minuten später war es dann aber soweit – Martin Hinteregger bringt Eintracht Frankfurt in Führung und lässt somit viele Kritiker von Adi Hütter “etwas” verstummen. In der 58. Minute fiel wohl so etwas wie eine “kleine” Vorentscheidung – nach einer Vorarbeit von Filip Kostic konnte Andre Silva auf 2:0 stellen. Als kaum mehr Bedenken am Frankfurter Heimsieg waren zeigte Schiedsrichter Robert Schröder in der 74. Minute auf den Punkt – Elfmeter für Augsburg. Alfred Finnbogason konnte den fälligen Strafstoß nicht verwandeln – es blieb beim 2:0 für die Eintracht. 

Hauptsache Europa – aber dieses mal so richtig

Eintracht Frankfurt steht nach 30. Spieltagen mit 56 Punkten auf Tabellenrang drei. Man hat somit Stand heute wieder sieben Punkte Vorsprung auf Borussia Dortmund, die aktuell Platz fünf belegen. Der restliche Spielplan sieht noch zwei Heimspiele gegen Mainz und Freiburg, sowie zwei Gastspiele bei Leverkusen und Schalke vor. Mit viel Ehrgeiz, Disziplin und Zusammenhalt könnte für Frankfurt der Traum UEFA Champions League in Erfüllung gehen.

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