Hannes Wolf trifft bei einem Kantersieg der Gladbacher, der wohl vor allem im Lager der Frankfurter für Gesprächsstoff sorgen wird. Die Eintracht verliert am 29. Bundesliga-Spieltag bei Borussia Mönchengladbach mit 0:4. Besonders brisant – der Wechsel von Trainer Adi Hütter zu den Fohlen ist erst diese Woche bekannt geworden, die Frankfurter Fans haben einen Leistungseinbruch befürchtet. Nun kassiert Hütter eine bittere Klatsche gegen seinen künftigen Arbeitgeber, dazu ist ein Champions League-Platz nicht mehr abgesichert. 


Matthias Ginter schießt die Hausherren in der 10. Minute in Führung, die Eintracht findet mit einem Lattenkopfball von Ilsanker noch in der ersten Halbzeit eine große Ausgleichsmöglichkeit vor. Danach fällt die Hütter-Elf, die noch auf Martin Hinteregger verzichten muss, aber regelrecht auseinander. Jonas Hofmann und Ramy Bensebaini erhöhen in der 60. und 67. Minute auf 3:0 – die Entscheidung. Die Gladbacher spielen die Führung souverän runter, in der fünften Minute der Nachspielzeit beschert ein ÖFB-Legionär noch den 4:0-Endstand.

Der in der 90. Minute eingewechselte Hannes Wolf wird vorm Strafraum angespielt und verwandelt mit einem satten Schuss ins lange Eck zum 4:0. Die Eintracht ist trotz der Niederlage weiter als Vierter in den Champions League-Rängen, der Vorsprung auf den Fünften Dortmund beträgt sieben Punkte. Der BVB spielt aber erst am Sonntag gegen Werder Bremen. Borussia Mönchengladbach nähert sich mit dem Sieg den Top sechs und damit einem Europacup-Startplatz. 

Bei der Borussia spielt Stefan Lainer durch, Valentino Lazaro wird in der 90. Minute für Wolf ausgewechselt. Bei der Eintracht steht Stefan Ilsanker bis zur 65. Minute auf dem Platz.