Kevin Stöger und Co hatten den Relegationsplatz in der eigenen Hand und doch muss Fortuna Düsseldorf nach einer 0:3-Niederlage gegen Union Berlin in der letzten Runde der deutschen Bundesliga den Gang in die zweite Liga antreten.


Stöger stand bei der enttäuschenden Vorstellung die gesamte Zeit am Feld, vermochte jedoch die Niederlage nicht zu verhindern. Trotz des Abstiegs zählt Stöger zu den Gewinnern in Düsseldorf. Der Mittelfeldstratege hat sich nach seiner Kreuzbandverletzung sofort mit dem Rückrundenstart im Jänner 2020 einen Stammplatz erarbeitet und seitdem fünf Assists in 17 Einsätzen gesammelt. Er gilt als Dreh- und Angelpunkt im Spielaufbau der Fortuna, Coach Rösler geriet oftmals über den Österreicher ins Schwärmen. 

Nun ist es ob der gezeigten Leistungen kein Wunder, dass Stöger, dessen Vertrag noch dazu mit Ende Juni ausläuft, bei zahlreichen Vereinen auf dem Zettel stehen soll. Ein ganz neues Gerücht ist jedoch das angebliche Interesse des VfB Stuttgart. Der Verein, der eben erst den Aufstieg in die Bundesliga fixiert hat und bei dem auch Sasa Kalajdzic unter Vertrag steht, soll Stöger als Mittelfeldmotor in Betracht ziehen. Für den 26-Jährigen wäre ein Wechsel nach Baden-Württemberg eine Rückkehr zur alten Wirkungsstätte, stand er doch zwischen 2009 und 2013 bei den Schwaben unter Vertrag.

Update: Ein weiterer Klub aus der deutschen Bundesliga soll nun ebenfalls an einer Verpflichtung des 26-Jährigen interessiert sein. Wie der Express berichtet, hat Stöger auch ein Angebot von Eintracht Frankfurt vorliegen. Die Adler belegten in der Abschlusstabelle der Bundesliga den neunten Platz. Bei der SGE sind mit Martin Hinteregger, Stefan Ilsanker und Adi Hütter zudem drei weitere Österreicher aktiv.