Ist da noch etwas drinnen für Marcel Sabitzer, Konrad Laimer und RB Leipzig? Nachdem der FC Bayern bereits am letzten Spieltag gegen Arminia Bielefeld Punkte liegen ließ, verliert der Rekordmeister am Samstag gegen Frankfurt mit 1:2. 

Zum Artikel: Österreichische Festspiele bei Bayern-Remis


Der Vorsprung des Serienmeisters aus dem Süden war bereits auf komfortable sieben Zähler angewachsen und so mancher Bayern-Fan dürfte das obligate Weißbier für die Meisterfeier schon eigekühlt haben. Mitterweile könnte das Hopfengetränk als Nervennahrung etwas früher geöffnet werden, denn der Kampf um die deutsche Meisterschaft ist wieder offen.

Während am letzten Spieltag Manuel Prietl und Christian Gebauer die erfolgsverwöhnten Münchner an den Rand einer Niederlage brachten, waren es diesmal Martin Hinteregger, Stefan Ilsanker und Eintracht Frankfurt, die den Rekordmeister in die Knie zwangen.

Mit dem fünften Sieg in Serien stellen die Frankfurter die formstärkste Truppe der Bundesliga. Die Mannschaft von Adi Hütter zeigte sich demnach auch vom Gast aus München nicht beeindruckt. Abstimmungsprobleme in der Hintermannschaft der Bayern nutzte Daichi Kamada in der zwölften Minute zur Führung und Amin Younes besorgte per Traumtor das 2:0.

Nicht schlecht! 🥳🥳

Gepostet von Eintracht Frankfurt am Samstag, 20. Februar 2021

Verantwortlich für die erste Gefahr für Frankfurt-Keeper Kevin Trapp war das Schienbein von Martin Hinteregger. Der Österreicher fälschte eine versuchte Hereingabe von Kingsley Coman gefährlich ab, Trapps Fingerspitzen verhinderten jedoch vorerst den Anschlusstreffer. 

Ein ambitionierter Rekordmeister war im zweiten Durchgang jedoch bemüht, das oben angesprochene Bier noch etwas in den Kühlschränken seiner Anhänger verweilen zu lassen. Eine glänzende Einzelaktion von Leroy Sane, der -nach dem er die gesamte Frankfurter-Hintermannschaft aussteigen ließ – noch das Auge für den freistehenden Robert Lewandowski hatte, sorgte nach 53 Minuten noch einmal für Spannung.

Für mehr als den Anschlusstreffer reichte es am Ende jedoch nicht. Nach der dritten Saisonniederlage liegt es nun an den Leipzigern die Meisterschaft in Deutschland noch einmal so richtig spannend zu machen. Mit einem Sieg am Sonntag gegen Hertha BSC Berlin würden die Ostdeutschen der Flick-Truppe wieder auf zwei Punkte naherücken – Hopfen und Malz wäre dann jedenfalls noch nicht verloren und schon gar nicht die Spannung.