Licht und Schatten beim 1.FC Köln am 23.Spieltag der deutschen Bundesliga. Florian Kainz durfte erstmals seit einem halben Jahr wieder jubeln, für den Sieg reichte es dem Europa League-Aspiranten beim klaren Tabellenletzten Greuther Fürth schlussendlich nicht.

Das Tor des Österreichers fällt in die Kategorie “Kuriosum”. In der 54.Minute erreichte seine flache Flanke aus dem Halbfeld niemanden mehr und ging überraschend ins lange Eck. Mark Uth hatte Fürth-Schlussmann Andreas Linde entscheidend gestört, war aber nicht mehr dran. Die bis dahin dominanten Kölner gaben die Spielkontrolle in der Folge völlig aus der Hand und kassierten in der 69.Minute den Ausgleich nach einem Standard.

Sebastian Griesbeck köpfte zum Ausgleich ein, der auch das letzte Spiel des Abends sein sollte. Köln rannte in den Schlussminuten noch an, blieb aber torlos. Dejan Ljubicic und Louis Schaub kamen in Minute 64 und 75 von der Bank, der starke Kainz machte für den zweitgenannten Platz.

Für den “Effzeh” ist das Unentschieden ein Rückschlag im Kampf um die internationalen Plätze. Mit 36 Punkten übertreffen die spielstarken Geißböcke aber nach wie vor alle Erwartungen und stehen souverän in der oberen Tabellenhälfte auf Platz acht. Für Kainz, der nach starkem Saisonstart immer weniger zum Einsatz kam, war das erste Tor seit August die lang herbeiegesehnte Erlösung.

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