Seit dem 1. Januar ist das Winter-Transferfenster wieder geöffnet und wie jedes Jahr gibt es abermals reichlich Spekulationen. Zudem hält der Trend an, dass sich immer mehr Vereine im Winter nach neuen Spielern umsehen. Der bisher teuerste Transfer ist jener des Schweden Dejan Kulusevski, der für 35 Millionen Euro zu Juventus Turin wechselte. Auch einige ÖFB-Legionäre aus der deutschen Bundesliga werden immer wieder mit einem Wechsel in Verbindung gebracht, wir geben euch hier einen Überblick über die österreichischen Wechselkandidaten.


Louis Schaub

Gestern vermeldete der 1. FC Köln mehr als überraschend, dass der EX-Rapidler Louis Schaub nicht den Weg mit ins Trainingslager bestreiten wird, um sich einen neuen Verein zu suchen. Die Gründe für diese Entscheidung sind noch etwas unklar, war Schaub ja doch einer der Leistungsträger in der Aufstiegs-Saison und präsentierte sich auch in dieser Saison in einer guten Verfassung. Einigen Gerüchten zufolge, soll der Österreicher Platz für Klub-Held Lukas Podolski machen, der auf Schaubs Position spielen könnte. Wohin es den Nationalspieler ziehen wird ist noch unklar, ein Verbleib in Deutschlands höchster Spielklasse ist durchaus vorstellbar. In den Social-Media-Kanälen liebäugeln jedoch auch einige Rapid-Anhänger mit einer Rückkehr des technisch versierten Mittelfeldspielers.

Aleksandar Dragovic

Auch für Nationalspieler Aleksandar Dragovic sieht’s in dieser Saison nicht wirklich gut aus. 13 Einsätze kann der Innenverteidiger in dieser Saison aufzuweisen, drei davon in der Champions League. Die Erwartungen konnte er in Leverkusen bisher noch nicht erfüllen, seine Leistungen schwanken immer wieder. Zudem leistete sich Dragovic zu viele Fehler und strahlte nur wenig Sicherheit aus. Dennoch ist der 28-Jährige in Europa begehrt, er selbst kann sich einen Wechsel durchaus vorstellen, braucht er ja genügend Spielpraxis für die anstehende Europameisterschaft. Sportdirektor Rudi Völler will den Österreicher, der noch bis 2021 an Leverkusen gebunden ist, im Winter eigentlich nicht verkaufen, bei einem passenden Angebot wäre er jedoch gesprächsbereit. Ein mögliches Ziel für den Verteidiger wäre Italien, Inter Mailand, AS Rom und Atalanta Bergamo waren schon in der Vergangenheit interessiert.

Georg Teigl

Wie der FC Augsburg mit Georg Teigl plant ist schwer zu sagen. Auf der einen Seite verlängerte man den Vertrag des Österreichers im Sommer bis 2022, auf der anderen Seite kommt er bei den Augsburgern nur wenig zum Zug, lediglich drei Einsätze stehen dem Verteidiger zu Buche. Mit der Verpflichtung von Stephan Lichsteiner schrumpften seine Einsatzchancen auf ein Minimum. Ein Verkauf im Winter ist auf Grund der Vertragsverlängerung  im Sommer nur wenig realistisch, jedoch können sich beide Parteien eine Leihe gut vorstellen. Interessenten gibt es womöglich aus der 2. Bundesliga, schon 2018 war der Österreicher an Eintracht Braunschweig verliehen.

Robert Zulj

Bei Robert Zulj ist ein Wechsel quasi unausweichlich. Der ÖFB-Legionär steht bei Hoffenheim außen vor, ihm war in dieser Saison noch kein Einsatz vergönnt. Schon im Sommer sollte er abgegeben werden, er selbst entschied sich jedoch vorerst für einen Verbleib. Für das Winter-Trainingslager wurde Zulj ebenfalls nicht nominiert. Wohin es ihn ziehen wird ist schwer zu sagen, eine Rückkehr zu Union Berlin, für die er schon in der vergangenen Saison aufspielte, scheint möglich. Ein Wechsel in die 2. Bundesliga gilt jedoch als wahrscheinlicher, konkrete Interessenten gibt es allerdings noch nicht.

Florian Flecker

Schon im Sommer war der Wechsel von Florian Flecker nach Union Berlin etwas überraschend, ist der Sprung für den Österreicher doch ein großer gewesen. Für die „Eisernen“ hat er noch kein Spiel absolviert, in der Rückrunde wird aller Voraussicht nach, auch keines dazukommen. Dass Berlin Flecker verkauft wäre jedoch doch etwas abwegig, eine Leihe gilt jedoch als sehr realistisch. Mögliche Abnehmer wären hier einige Zweitligisten, auch eine Rückkehr nach Österreich gilt als möglich.

Weitere österreichische Wechselkandidaten wären Stefan Ilsanker (RB Leipzig) , Florian Kainz (FC Köln) und Markus Suttner (Fortuna Düsseldorf), bei ihnen ist ein Transfer aber weniger vorstellbar, als bei den oben genannten. 

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