Auf bittere Art und Weise musste sich die TSG Hoffenheim am 33.Spieltag der deutschen Bundesliga gegen Bayer Leverkusen geschlagen geben. Bitter, weil die Sinsheimer beim 2:4 bis fünfzehn Minuten vor Schluss noch vorne lagen, was sie unter anderem Christoph Baumgartner zu verdanken hatten.

Hoffenheim spielte eine starke erste Hälfte und ging nach 22 Minuten verdient durch Georginio Rutter in Führung. Baumgartner nahm vorher ein Geschenk der Leverkusener Hintermannschaft an und bediente Rutter mustergültig. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Torjäger Patrik Schick brauchte es keine zwei Minuten, bis Baumgartner die Gastgeber erneut in Front brachte. Per Kopf verwertete er eine lange Flanke von Mitspieler Pavel Kaderabek perfekt.

Das Spiel blieb auch im zweiten Durchgang munter und ausgeglichen. Leverkusen schaltete noch einen Gang drauf, kam aber erst in Minute 73 zum Ausgleich durch Moussa Diaby. Daraufhin fiel Hoffenheim außeinander und fing sich in der 76. und 91. Minute durch den doppelten Schick und Lucas Alario zwei weitere Gegentore. Stefan Posch hatte in der Innenverteidigung also keinen leichten Stand. Florian Grillitsch, der am gleichen Tag seinen Abschied von Hoffenheim mit Saisonende verkündete, fehlte verletzt.

Hoffenheim blieb damit im achten Spiel nacheinander ohne vollen Erfolg und verweilt nach zwischenzeitlichem Hoch im Tabellenmittelfeld. Leverkusen sicherte sich mit dem Sieg die vorzeitige Qualifikation für die Champions League.

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