Die Lage des VfB Stuttgart in der deutschen Bundesliga bleibt nach dem 24.Spieltag kritisch. Trotz langer Führung und Assist des eingewechselten Sasa Kalajdzic ging der VfB gegen TSG Hoffenheim erneut leer aus. Grund dafür war ein später Doppelpack von Christoph Baumgartner.

Zuletzt gegen den VfL Bochum einen Sieg in letzter Sekunde hergeschenkt, blieb das Glück auch in Sinsheim nicht auf Stuttgarter Seite. Dabei waren die Gäste vor allem in Hälfte eins sehr gut im Spiel und boten den Hoffenheimern Paroli. Ein Tor von Benjamin Hübner wurde den Gastgebern kurz vor Pausenpfiff aberkannt. Als zu Wiederanpfiff Kalajdzic auf das Feld kam, strahlte das Spiel der Schwaben noch mehr Hoffnung aus. So viel, dass eine Kopfballverlängerung des Nationalspielers nach einem Eckball zur nicht unverdienten Führung durch Wataru Endo führte.

Daraufhin beschränkte sich Stuttgart aufs Verteidigen und wollte die so wichtigen drei Punkte unter Dach und Dach bringen. Das ging bis zur 85.Minute gut, bis Baumgartner seinen großen Moment hatte. Ein gekonntes Dribbling in den Strafraum schloss der Mittelfeldspieler mit einem wunderschönen Schlenzer ins lange Eck ab. Und damit nicht genug: Fünf Minuten später nutzte Baumgartner einen Patzer des Stuttgarter Abwehrchefs Konstantinos Mavropanos und schoss zum Siegtreffer ein. Was Stuttgart ins Tal der Tränen brachte, versetzte Hoffenheim in Ekstase.

Mit dem nächsten Sieg behauptet Hoffenheim, bei denen Florian Grillitsch und Stefan Posch in der Innenverteidigung durchspielten, seine Europacup-Ansprüche. Platz fünf und Punktegleichheit mit dem SC Freiburg lassen sie sogar von der Königsklasse träumen. Stuttgart hat hingegen ganz andere Probleme und liegt nach dem neunten sieglosen Spiel drei Punkte hinter dem Relegationsplatz auf Platz siebzehn. Konkurrent FC Augsburg könnte den Vorsprung am Sonntag ausbauen. 

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