Seit vielen Monaten beherrscht David Alaba die Schlagzeilen. Die entscheidende Frage lautet, wo der Österreicher ab der Saison 2021/22 spielen wird. Nach den gescheiterten Vertragsverhandlungen mit seinem Stammklub Bayern München stand um den Jahreswechsel fest, dass sich der 28-Jährige einen neuen Verein suchen wird. Doch wohin wechselt David Alaba?

Bei den Bayern hat der Defensivmann alles erreicht, was es zu erreichen gibt. Neun Meisterschaften, jeweils zweimal die Champions League und die Klub-WM, dazu zahlreiche Pokalsiege und Supercups – der siebenmalige  Fußballer des Jahres in Österreich ist einer der Erfolgreichsten seiner Zunft.

Da könnte man meinen, dass solch ein herausragender Profi im Herbst seiner Karriere nach einer neuen Herausforderung sucht, so wie es Thiago mit seinem Engagement beim FC Liverpool vorgemacht hat. Doch es ist ein offenes Geheimnis, dass David Alaba am Liebsten beim FC Bayern geblieben wäre.

Angeblich fehlende Wertschätzung und hohe Gehaltsforderungen

Sein im Sommer 2021 auslaufender Vertrag bei den Münchnern war mit circa 11 Millionen Euro pro Jahr datiert. Der deutsche Rekordmeister war bereit, für ihn an die finanzielle Schmerzgrenze zu gehen und nicht das sensible Gehaltsgefüge zu zerstören, um einen der wichtigsten Spieler zu halten. Daher bot man knapp 20 Millionen Euro jährlich, Erfolgsprämien eingerechnet.

Der Knackpunkt war aber, dass es bei den Bayern mit Manuel Neuer und Robert Lewandowski zwei Top-Verdiener gibt. In diese Phalanx wollte David Alaba vorstoßen, doch die Klub-Bosse der Münchner verweigerten ihm dies und schimpften über Pini Zahavi, den Berater des Österreichers, welcher laut Uli Hoeneß „ein geldgieriger Piranha“ sei.

Die Seite von David Alaba sprach dagegen von fehlender Wertschätzung und so kam man nicht zusammen, was darin mündete, dass die Bayern ihr letztes Vertragsangebot zurückgezogen haben. Ein Wechsel ist somit unausweichlich, bei Wettanbietern kann sogar auf seinen nächsten Klub getippt werden.

Wer kann Alabas Gehaltsvorstellungen erfüllen?

Nun traten die internationalen Top-Klubs auf den Plan. Paris Saint-Germain, Real Madrid, Manchester City, der FC Barcelona – alles, was in Europa Rang und Namen hat, zeigte deutliches Interesse. Logisch, da es sich bei David Alaba um eine der Schlüsselfiguren bei Bayerns jüngstem Triumph in der Champions League handelt.

Doch David Alaba hat in den letzten Jahren bereits mehrfach betont, dass es ein Traum von ihm sei, irgendwann einmal in Spanien zu spielen. Blieben also Real und Barca. Doch die Katalanen haben inzwischen einen Riesenschuldenberg angehäuft. Das Transfervolumen des Österreichers könnte auch leicht die Grenze von 100 Millionen Euro überschreiten, mit einem Vier- oder Fünfjahresvertrag und ordentlich Handgeld.

Deshalb galt zuletzt Real Madrid als aussichtsreichster Kandidat, zumal Sergio Ramos kurz vor einem Abgang bei den Königlichen stehen soll. Doch scheinbar sind Real die kolportierten 24 Millionen Euro Jahresgehalt, die David Alaba fordern soll, ebenfalls zu viel. Und so darf man gespannt sein, wann diese Unendlich-Saga endet. Fakt ist jedoch, dass Klubs aus der Premier League und PSG den 28-Jährigen bezahlen könnten, doch bekanntlich zieht es den Verteidiger nach Spanien.

Ein Verbleib bei den Bayern scheint dagegen definitiv ausgeschlossen zu sein, auch weil der deutsche Rekordmeister kürzlich mit Dayot Upamecano bereits einen Alaba-Nachfolger mit großer Perspektive verpflichtet hat. 

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