Der FC Bayern München steht im Finale des diesjährigen DFB-Pokals. Die Münchner setzten sich am Mittwochabend beim SV Werder Bremen mit 3:2 durch und stehen zum zweiten Mal in Folge im Endspiel. David Alaba spielte auf Seiten der Gäste durch, Martin Harnik wurde bei Werder in der Schlussphase eingewechselt. 


Das Spiel im restlos ausverkauften Weserstadion begann mit flottem Tempo und intensiven Zweikämpfen. Die Gastgeber präsentierten sich im Vergleich zum letzten Aufeinandertreffen vor fünf Tagen in München deutlich mutiger und aggressiver. Eine erste Top-Chance fanden jedoch die Bayern vor, als Thomas Müller in der zehnten Minute nach einem Alaba-Stanglpass aus kurzer Distanz per Ferse knapp das Werder-Tor verfehlte. 

Beide Mannschaften sollten im Verlauf der ersten Hälfte besser ins Spiel finden und sich Torchancen herausspielen. In der 36. Minute nutzte Robert Lewandowski eine und stellte auf 1:0 für den Rekordpokalsieger. Nach einer weiten Spieleröffnung von Jerome Boateng legte Müller per Kopf quer, der Ball sprang von Stange und Werder-Verteidiger genau zum polnischen Nationalspieler, der mühelos zur bayrischen Führung einschieben konnte. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause. 

Der zweite Spielabschnitt startete ebenfalls temporeich, gute Gelegenheiten ergaben sich auf beiden Seiten. Die Gäste aus München konnten in der 63. Spielminute nachlegen; Müller stand nach einem missglückten Abschluss von „Joker“ Leon Goretzka goldrichtig und bezwang Jiri Pavlenka zum 2:0. Die Bayern wollten die Vorentscheidung, doch dann sollten sich die Ereignisse überschlagen. Innerhalb einer Minute erzielten Yuya Osako und Milot Rashica zwei Treffer und verwandelten das Weserstadion in ein Tollhaus. Doch nur fünf Minuten später schlug Lewandowski auf der anderen Seite zu, der Bayern-Stürmer verwandelte einen fragwürdigen Elfmeter zum 3:2 in der 80. Spielminute. Die Hausherren drängten auf den erneuten Ausgleich, die Bayern konnten in der hitzigen Schlussphase aber das Ergebnis über die Zeit bringen.  

David Alaba spielte die gesamte Partie durch. Der Wiener zeigte auf der linken Abwehrseite eine souveräne, aber unauffällige Leistung. Harnik wurde in der 81. Minute eingewechselt, konnte aber nicht mehr mithelfen, das Ergebnis zu drehen. Marco Friedl erlebte das Bremer Ausscheiden von der Bank aus.   

Der FC Bayern trifft am 25. Mai im Endspiel in Berlin auf den Final-Debütanten RB Leipzig. Zuvor steht jedoch unter anderem am kommenden Sonntag das Derby beim 1. FC Nürnberg an. Werder Bremen muss am Samstag nach Düsseldorf zur Fortuna.

Highlights: Werder Bremen – Bayern München (DFB-Pokal).

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