Der Bundesligaclub 1. FC Nürnberg mit dem Vorarlberger Georg Margreitter hat sich in der zweiten Runde des DFB-Pokals im Elfmeterschiessen gegen den unterklassigen Verein Hansa Rostock durchgesetzt.


Der 1. FC Nürnberg musste in den Norden Deutschlands reisen und bei Hansa Rostock antreten. Der Drittligist, der zur Zeit auf Tabellenplatz vier der Liga steht, spielte stark und ging zwei Mal in Führung. Diese Führung konnte Nürnberg, dem 14. der Bundesliga, jedoch jeweils wettmachen. Das erste Mal allerdings erst in Extremis, nämlich in der letzten Minute der regulären Spielzeit (90.) durch den Slowaken Adam Zrelak.

Nach einem schön getretenen Freistosstor von Jonas Hildebrandt für Hansa Rostock in der 95. Minute stand der „Glubb“ erneut kurz vor dem Ausscheiden im DFB-Pokal. Doch die Reaktion des Arbeitgebers von Georg Margreitter, der in der Startaufstellung fungierte, lies nicht lange auf sich warten. Federico Palacios glich noch vor Seitenwechsel in der Verlängerung aus (103.). In der zweiten Hälfte der Verlängerung passierte nicht mehr viel, auch weil den Rostockern langsam die Kräfte fehlten und vornehmlich das eigene Tor verteidigten.

Somit musste das Spiel im Elfmeterschiessen entschieden werden. Als vierter Schütze trat der Österreicher Georg Margreitter an, der seinen Elfmeter sicher zur 2:1 Führung verwandelte. Da für Rostock sowohl Jonas Hildebrandt als auch Kai Bülow Ihre Versuche nicht verwerteten, gewann der 1. FC Nürnberg das Elfmeterschiessen mit 4:2 und steht somit im Achtelfinale des DFB-Pokals.

Die Spiele des Achtelfinals finden Anfang Februar 2019 statt. Wer der Gegner vom 1. FC Nürnberg sein wird, steht am kommenden Sonntag fest wenn die Auslosung für die nächste Runde stattfindet.