Trotz eines versenkten Elfmeters von Kevin Stöger schied der VfL Bochum am Mittwochabend gegen Borussia Dortmund mit 1:2 aus dem DFB-Pokal aus.

 

Im Achtelfinale des DFB-Pokals ist Schluss für Kevin Stöger und den VfL Bochum. Borussia Dortmund gewinnt das Westfalen-Duell mit 2:1 und steigt ins Viertelfinale auf. Der 1:0-Führungstreffer fiel aber auf kuriose Weise. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte klärte Bochum-Schlussmann Manuel Riemann einen langen Ball weit außerhalb seines Sechzehners vor dem heranrauschenden Sébastien Haller. Der Kugel landete an der Mittellinie beim Dortmunder Emre Can, der gedankenschnell abzog und ins verwaiste Tor traf.

Bochum hielt lange ebenbürtig mit und belohnte sich in der 60. Spielminute mit einem umstrittenen Elfmeter. Ein Flankenball von Jürgen Losilla sprang an der Strafraumgrenze an den nahezu angelegten Arm des Dortmunders Jamie Bynoe-Gittens. Tobias Stieler zeigte auf den Punkt und blieb auch nach VAR-Überprüfung bei seiner Entscheidung. ÖFB-Legionär Kevin Stöger ließ Gregor Kobel am Elferpunkt keine Chance und traf zum Ausgleich.

Der Gleichstand hielt aber nur fünf Minuten. Die Bochumer Abwehr verteidigte hoch und ließ sich dadurch von Salih Özcans gut getimten Pass aus dem Mittelfeld überwinden. Jude Bellingham rannte alleine auf das Tor zu von Riemann zu. Uneigennützig legte der junge Engländer noch einmal quer zu Marco Reus, der nur noch einschieben musste. Diese erneute Führung brachte der BVB über die Zeit.

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