Der FC Bayern München steht nach einem 5:4 gegen den 1. FC Heidenheim 1846 im Halbfinale des DFB-Pokals. Das Ergebnis klingt schon spektakulär, der Spielverlauf gibt aber noch mehr her. 1:0, 1:2, 4:2, 4:4, 5:4, das Viertelfinal-Duell hatte in der Allianz Arena für alle Beteiligten mehrere Höhen und Tiefen zu bieten.


Die Bayern gingen erwartungsgemäß nach zwölf Minuten gegen den Zweitligisten in Führung, Leon Goretzka war nach einem Eckball per Kopf zur Stelle. Wenige Augenblicke darauf allerdings der erste Schock für die Münchener. Der Videoschiedsrichter meldete sich nach einem Foul von Niklas Süle zu Wort und Schiedsrichter Guido Winkmann zückte statt der Gelben doch die Rote Karte. Heidenheim witterte nun seine Chance und kam unter anderem durch ÖFB-Legionär Nikola Dovedan, der aber an Tormann Sven Ulreich scheiterte, nach 20 Minuten zur Ausgleichschance.

Noch vor der Pause machten es dann Dovedans Teamkollegen Robert Glatzel und Marc Schnatterer besser und brachten die Gäste plötzlich auf die Siegerstraße. Die Bayern liefen nun in Unterzahl einem Rückstand nach.

Doch der deutsche Rekordmeister schlug in Hälfte zwei zurück. Thomas Müller, Robert Lewandowski und Serge Gnabry schossen bis zur 66. Minute einen 4:2-Vorsprung heraus und ließen die Fans schon ans Halbfinale denken. Die Rechnung wurde zuerst aber ohne Robert Glatzel gemacht. Der Stürmer glich mit einem Doppelpack zum 4:4 aus, Heidenheim war wieder voll da (77‘).

Minuten später hatten sowohl Gnabry auf der einen und Denis Thomalla auf der anderen Seite die Chance zur endgültigen Entscheidung in einer unglaublich verrückten Partie. Für die sorgte dann Robert Lewandowski in Minute 84. Der Pole behielt vom Elferpunkt die Nerven und schoss die Bayern, die ohne den verletzten David Alaba antraten, ins Halbfinale. Dort warten bislang der Hamburger SV und RB Leipzig. Der letzte Halbfinalist wird heute Abend noch zwischen dem FC Schalke 04 und dem SV Werder Bremen ermittelt.

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