Für einen Tagesausflug ist ein Heimspiel von DAC Dunajská Streda ideal. Die Preise sind billig, das Stadion ist eines der Modernsten der Slowakei und die Fans sorgen für eine tolle Atmosphäre.
Im Spitzenspiel der slowkaischen Fortuna Liga empfing der aktuelle Tabellendritte den klaren Spitzenreiter Spartak Tranava. Bei den Gästen im Einsatz waren die beiden ÖFB-Legionäre Yasin Pehlivan und Marvin Egho.


Dunajska Streda ist ein kleiner und netter Ort, der eine gute halbe Stunde von Bratislava entfernt ist. 
Den Verein und die Stadt zeichnet eine große Besonderheit aus: Die Nähe zu Ungarn. Immerhin sind knapp 17.000 der 23.000 Bewohner Ungarn. So dreht sich auch beim DAC alles um das Nachbarland der Slowaken. Auf der Homepage und der Facebook-Seite werden alle Informationen auch auf ungarisch angegeben und auch im Stadion sind die Durchsagen zweisprachig. Fans in ungarischen Hauben und Schals sind kein seltener Anblick an Spieltagen.

Modernes Stadion

Schon auf dem Weg zum Stadion haben wir gesehen, dass sich die neue Arena in Dunajska Streda vor keinem Stadion in Österreich verstecken muss.

Das Stadion befindet sich derzeit im Umbau – könnte aber als Vorbild für viele österreichische Profi-Teams dienen. Die Mol-Arena fasst derzeit ca. 9000 Zuschauer und es sind bereits drei der vier Tribünen neu erbaut worden. Am Ende sollen knapp 13.000 Besucher ihren Platz in der neuen Heimstätte des DAC finden.

Beim Umbau ist das Stadion um 90 Grad gedreht worden und hat zurzeit einen besonderen Flair. Denn auf der alten Haupt- bzw. VIP-Tribüne sind die Auswärtsfans untergebracht. Aber auch da stehen schon die Bagger bereit und bald ist das Stadion komplett renoviert.

Preislich zahlt sich ein Stadionbesuch in der Slowakei aus. Das Ticket auf der Hauptribüne kostet gegen Trnava acht Euro. Immerhin ist es aber das Top-Spiel gegen den Tabellenführer in einem modernen Stadion. Trotzdem gehen die Preise in der neuen Arena im Vergleich zu Österreich nicht nach oben. Für 3,80€ bekommt man ein Bier mit einem durchaus guten und sättigenden “DAC-Dog.” Bei Rapid kostet ein Bier inklusive Becherpfand mittlerweile 6,20€. In Dunajska Streda können sich die Fans um dieses Geld gleich vier Bier (0,4 Liter) kaufen. 

Für slowakische Verhältnisse ist das eigentlich aber fast schon teuer. Denn bei Slovan Bratislava kostet zurzeit ein Bier (0,5 Liter) beispielsweise nur einen Euro.

Dunajska Streda hat mit dem neuen Stadion auch die neue Variante der Zahlungsmöglichkeit eingeführt. In der MOL-Arena wird wie bereits im Allianz Stadion in Wien bargeldlos mit der “Cashless Card” gezahlt. Die Karte kostet zwei Euro und stellt in der slowakischen Liga (noch) eine Seltenheit dar. 

Spitzenspiel

Für unsere Reise nach Dunajska Streda haben wir uns ein besonderes Spiel ausgesucht. Das große Top-Spiel der Fortuna Liga zwischen dem Tabellendritten DAC und dem klaren Tabellenführer Spartak Trnava.

Die Partie ist über 90 Minuten lang offen gewesen. Nach einer unterhaltsamen ersten Halbzeit, ist in der zweiten Hälfte das Match etwas abgeflaut. Die logische Folge: Ein leistungsgerechtes 0:0.

In der Slowakei wird nach der 22. Runde dieses Wochenendedie 12er-Liga erstmals geteilt. Die besten sechs Spielen in der Meistergruppe um den Titel. Die andere Hälfte ermittelt den Absteiger. Für Trnava ist damit wieder alles offen – doch sportlich hat die Mannschaft den Grunddurchgang dominiert. Der Vorsprung auf den Zweiten Slovan Bratislava beträgt neun Punkte. Die Chance auf den ersten großen Meistertitel ist also groß.

ÖFB-Legionäre im Fokus 

Aus österreichischer Sicht sind einige bekannte Namen im Spitzenspiel zwischen Dunajska Streda und Spartak Trnava im Einsatz gewesen. Trnava wird von den beiden El Maestro-Brüdern trainiert. Der 34-Jährige Nestro ist Cheftrainer, sein erst 24-Jähriger Bruder Nikon Co-Trainer. Vor allem Nikon El Maestro galt vor zehn Jahren als großes Talent im österreichischen Fußball und spielte in der Jugend von Austria Wien und auch beim SC Wiener Neustadt. Geworden ist es aber nichts – dafür ist er jetzt als junger Trainer ziemlich erfolgreich unterwegs.

Bei Spartak stehen außerdem drei Österreicher im Kader. Yasin Pehlivan, Marvin Egho und Kubilay Yilmaz

Gegen Dunajska Streda standen Pehlivan und Egho in der Startelf. Beide zeigten eine gute Leistung. Vor allem in der ersten Hälfte ist Egho in der Offensive überall zu finden gewesen. Auf alle Fälle sind beide ÖFB-Legionäre der Mitgrund für den Erfolg von Trnava.

Bei den Hausherren spielte Erik Pancinda von Beginn an. In seiner Jugend spielte er unter anderem beim SV Horn.

Die Stimmung im Video

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