Detox & Fasten – Auch im Sport?

Bewegung tut unserem Körper gut, gezielter Sport noch besser. Darüber hinaus achten gesundheitsbewusste Menschen auf ihre Ernährung, darum spielen Fasten und Detox eine immer größere Rolle im Alltagsleben. Vertragen sich bewusster Nahrungsverzicht und die Entgiftung mit einem sportlichen aktiven Leben? Oder geht dadurch zu viel Energie verloren?

Entgiftung, Entschlackung und gesundes Fasten gehören mittlerweile zum Standardrepertoire körperbewusster Menschen. Regelmäßiges Entfernen angesammelter Toxine und Schadstoffen sowie die Anregung der eigenen Regenerationsfähigkeit können die Leistungsfähigkeit steigern und sogar Krankheiten vorbeugen. Wie in einem kürzlich erschienenen Blog-Beitrag von Betway  erwähnt, ernähren sich immer mehr Spitzensportler pflanzenbasiert, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

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Pflanzliche Alternativen sind jetzt für jeden verfügbar, und die Qualität hat sich erheblich verbessert, was die Umstellung erleichtert. Sogar der Discounter von nebenan bietet zunehmend hochwertige vegane und vegetarische Produkte an, die die Lebensqualität verbessern. Wer mit Sport seinen Lebensunterhalt verdient, also stets auf höchste Leistung getrimmt sein muss, benötigt eine stabile Gesundheit und es macht Sinn, auf allen Ebenen daran zu arbeiten.

Ein “Frühjahrsputz” tut auch Sportlern gut

Detox-Kuren sind intensive Reinigungsmethoden für den Körper. Über die Zeit sammelt sich in unseren Organen und Zellen allerlei Überflüssiges und oft sogar Schadhaftes an, und das sollte von Zeit und Zeit “raus”. Es liegt auf der Hand, dass auch Sportlern eine solcher “Frühjahrsputz” guttut, denn Detox wirkt entlastend und erfrischend. Die Entgiftung erfolgt immer mehrspurig, unter anderem durch verstärkten Verzehr von Obst und Gemüse, das viel Wasser in unseren Körper bringt, mit dem Gifte hinausgespült werden. Gleichzeitig versorgen wir uns mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen.

Detox-Lebensmittel sind immer möglichst unverarbeitet, Gemüse auf höchstens 42 Grad Celsius erhitzt. Der Gerbstoff Catechin, der reichlich in grünem Tee vorhanden ist, kurbelt die Entgiftungsenzyme an; grüne Smoothies enthalten viel Chlorophyll mit blutreinigender Wirkung. Eher schädliche Nahrungsmittel wie Koffein, Fleisch, Eier, Milch, Weißmehl und Zucker sind während der Kur tabu, auch Konserven und Fast Food haben auf dem Teller nichts zu suchen. Diese Lebensmittel enthalten allesamt Begleitstoffe, die den Reinigungsprozess stören.

Für einen Sportler ist weder Gemüse noch grüner Tee verkehrt: Ganz im Gegenteil, die enthaltenen Nährstoffe steigern eher die Leistungskraft und versorgen dich mit allem, was du für ein aktives Leben brauchst. Weißmehl, Zucker und Ähnliches benötigst du hingegen nicht, auch wenn es dich zwischendurch danach gelüstet. Von ihnen bewusst Abstand zu halten, ist durchaus auch schon eine Art des Fastens, also nützlich für dich. Aber was ist mit den anderen Fastenmethoden, können die auch im Sport förderlich sein?

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Bewegung und Fasten passen gut zusammen

Erst einmal vorweg: Die Kombination von Bewegung und Fasten ist höchst förderlich, weil du mit dem Fasten nicht nur Fette und Kohlenhydrate loswirst, sondern auch Eiweiß. Der Eiweißabbau schwächst allerdings die Muskeln, darum besteht die Notwendigkeit, durch Training entgegenzuwirken. Außerdem beschleunigt die physische Aktivität den Schadstoffabbau, die Reinigung erfolgt dadurch auf ganzheitliche Weise. Wichtig ist, dass Sport und Fasten sich die Waage halten, du also nicht bei vollständigem Nahrungsverzicht Extremsport treibst: Das haut wahrscheinlich jeden um.

Achte genau auf dich und dein Wohlgefühl, lege eine Pause ein, wenn du merkst, dass die Kraft nicht mehr reicht. Gehe in der Fastenzeit achtsamer denn je mit deinem Körper um und achte sorgsam auf alle Signale: Nur so bringen dich Fasten und Detox nach vorn.

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