Rapid hat im Hinspiel gegen Vaduz im Play-Off zur European Conference League ein enttäuschendes und gleichzeitig glückliches Remis erreicht. Das 1:1 kam auch aufgrund einiger strittiger Schiedsrichterentscheidungen zustande.

Die erste Halbzeit begann wie auf einer schiefen Ebene, Vaduz spielte Rapid an die Wand. Nachdem die Liechtensteiner schon mehrmals an Niklas Hedl gescheitert waren, gingen sie in der 10 Minute völlig verdient durch Dario Ulrich in Führung. Danach beruhigte sich das Spiel etwas, allerdings konnte Rapid nie gefährlich werden. Kurz vor der Pause waren die Hütteldorfer dann doppelt im Glück, als zuerst ein vermeintliches Foul von Maximilian Hofmann im eigenen Strafraum ungeahndet blieb und danach ein Lattenpendler von ÖFB-Legionär Manuel Sutter, der vermutlich die Linie überquerte, nicht gegeben wurde. Damit war der 1:0-Rückstand zur Pause sehr schmeichelhaft für Rapid.

Die zweite Hälfte begann für Rapid dann nach Maß. Eine Co-Produktion der beiden Joker Yusuf Demir und Ferdy Druijf sorgte in der 53. Minute für den Ausgleich. Nach einem schönen Solo spielte Demir den Ball auf den Niederländer, der per Weitschuss traf. Danach schaffte Rapid es aber trotzdem nicht, für mehr Druck zu sorgen und hatte abermals Glück, als ein Kopfballtor der Liechtensteiner wegen Abseits nicht zählte, Sutter soll Hedl im Blickfeld gestanden sein. Das Spiel ging darauf ohne weitere Höhepunkte zu Ende, das klar favorisierte Rapid enttäuschte auf ganzer Linie.

Die Chance zur Wiedergutmachung hat Rapid im Rückspiel nächsten Donnerstag (21:00 Uhr) in Hütteldorf. Bei einem Weiterkommen würde das Team von Ferdinand Feldhofer in der Conference-League-Gruppenphase stehen, eine Niederlage wäre gleichbedeutend mit dem Ausscheiden.

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