Für den Wolfsberger AC ist der Traum von der KO-Phase der UEFA Europa League leider ausgeträumt. Die Kärntner verloren gegen Borussia Mönchengladbach knapp mit 0:1 und haben somit keine Chance mehr, unter die ersten beiden der Gruppe zu kommen. Trotzdem kann man beim WAC ohne Zweifel stolz auf die gezeigten Leistungen im Europacup sein. 


Zu Spielbeginn übernahm Gladbach die Initiative und konnte die ersten Abschlüsse verbuchen. Zeitweise kam der deutsche Tabellenführer auf über 70% Ballbesitz. Doch mit Fortdauer der ersten Halbzeit kam der WAC immer besser in die Partie. Vor allem das immer giftiger werdende Pressing stellte die Fohlen vor Probleme. Die größte Chance im ersten Durchgang verbuchten die Hausherren. Romano Schmid erkämpfte sich an der Outlinie den Ball und flankte zur Mitte. Ein Verteidiger der Borussia verschätze sich beim Kopfball und konnte nicht klären. So kam der Ball zu Anderson Niangbo, der völlig frei vor Torhüter Sommer auftauchte. Der Stürmer konnte den hohen Ball aber nicht ordentlich kontrollieren womit seine Direktabnahme nicht den Weg ins Tor fand.

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Wolfsberger zunächst mehr vom Spiel und setzten sich in der Hälfte der Gäste fest. In der 60. Minute gab es allerdings die kalte Dusche. Die Borussia führ einen Konter über Oscar Wendt, der zur Mitte spielte. Lukas Schmitz rutschte am Ball vorbei wodurch Lars Stindl völlig frei vor Torhüter Alexander Kofler auftauchte. Diese Chance ließ sich der Kapitän nicht entgehen und stellte auf 0:1. Diese Führung beflügelte das Team von Marco Rose sichtlich, Gladbach hatte das Spiel jetzt deutlich besser unter Kontrolle. Der WAC kämpfte tapfer weiter, aber Gladbach kam dem zweiten Treffer deutlich näher als die Kärntner dem Ausgleich. 

Schlussendlich konnte der Wolfsberger AC nicht mehr zusetzen und Borussia Mönchengladbach brachte den knappen Sieg über die Zeit. Somit ist fix, das der WAC keine Chance mehr auf den Aufstieg in die KO-Runde hat. Am letzten Spieltag bei AS Roma geht es nun leider nur mehr um einen versöhnlichen Abschluss der internationalen Saison. 

 

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