Inter Mailand ist im Europa League – Sechzehntelfinale seiner Favoritenrolle gerecht geworden und gewann Donnerstag Abend im Weststadion gegen Rapid Wien mit 1:0. Pech hatten dabei die Hütteldorfer – ein Treffer wurde in der ersten Halbzeit wegen vermeintlicher Abseits-Position aberkannt. Für das Rückspiel ist für Rapid damit noch nichts verloren. 


Schwierige Wochen für Inter

Inter reiste ohne Ex-Kapitän und Top-Torschütze Mauro Icardi an. Der Stürmer pokert immer noch um einen neuen Vertrag. Daher ging Torhüter Samir Handanovic als Kapitän in die Partie. Trainer Didi Kühbauer wies den Italienern schon vor der Partie die Favoritenrolle zu. Allerdings waren die Erwartungen trotzdem groß: Im ausverkauften Weststadion wurden erstmals keine freien Tickets, sondern Tickets nur für Rapid-Mitglieder verkauft.

Gute erste Hälfte von Rapid nicht belohnt

Rapid ging mit einem 4-4-1-1 System in das Spiel. Zu Beginn waren die Mailänder klar das stärkere Team. In der 14. Minute dann bereits der erste gefährliche Freistoss für Inter durch Ivan Perisic – dieser ging aber am Tor vorbei. In dieser Tonart ging es weiter: In der 24. Minute konnte Richard Strebinger bei einem Weitschuss von Borja Valero klären. Positiv fiel an diesem Tag Abwehrrechte Mario Sonnleitner auf, der vor allem in der ersten Halbzeit einige Chancen der Italiener entschärfen konnte. 

In der 33. Minute ging Sonnleiter allerdings nach einem Kopfballduell mit Platzwunde am Kopf zu Boden. Mit Turban konnte er jedoch überraschenderweise weiter spielen. Kurz darauf allerdings der erste Dämpfer für die Hütteldorfer: Manuel Thurnwald legte sich den Ball im eigenen Sechzehner zu weit vor, erwischte dabei aber Lautaro Martinez am Fuß. Den dafür verhängten Elfmeter verwandelte der gefoulte souverän. 

In der dritten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte dann der vermeintliche Ausgleichstreffer: Andrei Ivan schoss volley in gegnerische Tor, der Schiedsrichter gab das Tor allerdings nicht – eine vermeintliche Abseits-Position. 

Hütteldorfer können Rückstand nicht mehr aufholen

Auch nach Seitenwechsel drückte Inter mehr als Rapid Offensiv-Akzente setzen kann. Fast das 0:2 fiel in der 60. Minute, als Torschütze Martinez nach einem Freistoß fast ins Tor traf und sich Torhüter Strebinger verschätzte. In der 63. Minute reagierte Kühbauer und brachte Christoph Knasmüller für Grahovic. Knasmüller war es auch, der eine Minute später fast den Ausgleich erzielte, als er einen steilen Stanglpass von rechts direkt volley aufs Tor brachte. Inter-Keeper Handanovic konnte jedoch mit guten Reflexen klären. 

Ab der 70. Minute drückte Rapid und setzt sich im Torraum der Italiener zunehmen fest. Vor allem Schobesberger brachte viel neuen Schwung ins Spiel der Rapidler. Insgesamt agierte Rapid allerdings zu harmlos um die abgebrühten Italiener richtig zu fordern. Der Ärger über den unnötigen Elfmeter überwog unmittelbar nach der Partie. Für das Rückspiel am 21. Februar in Mailand ist dennoch wohl noch viel drinnen für die Hütteldorfer. 

Highlights

Zusammenfassung

SK Rapid Wien- Inter Mailand 0:1 (0:1)

0:1 Martinez (39., Elfmeter)

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