Das der SK Rapid Wien die Hürde Sorja Luhansk mit zwei starken Leistungen überspringen kann war klar, dass die Hütteldorfer aber mit zwei Siegen und einem Score von 6:2 weiterkommen überrascht doch. Als Belohnung geht es nun in der Gruppenphase der UEFA Europa League weiter.


Rapid Wien startete engagiert in die Partie, den 3:0-Polster aus dem Heimspiel nur zu verwalten, war ganz klar nicht der Plan. Da auch Luhansk nach vorne spielte, entwickelte sich eine flotte Partie. In der 10. Minute schickte Fountas seinen Mitspieler Marco Grüll auf die Reise, der bis in den Strafraum durchging und mit dem Außenrist auf 0:1 stellte. Nur fünf Minuten später stand es bereits 0:2, Leo Greiml erzielte nach einem Eckball sein erstes Europacuptor. Schon nach 30 Minuten gab es den ersten Wechsel bei Rapid, Thorsten Schick ersetzte Kelvin Arase, der bereits in der ersten Minute die gelbe Karte gesehen hatte. Fünf Minuten vor der Pause gelang den Gastgebern der Anschlusstreffer, Gladkyj köpfte nach einem Freistoß relativ unbedrängt ein. Ansonten lieferte Rapid in der ersten Halbzeit einen sehr souveränen und abgeklärten Auftritt ab.

 

Nach der Pause kam Luhansk mit sehr viel Druck aus der Kabine und bestimmte das Spiel, Rapid verteidigte aber klug und kam daher nicht wirklich in brenzlige Situationen. Im Vergleich zur ersten Halbzeit hatte das Spiel deutlich an Tempo verloren und war mehr von Kampf geprägt. Rapid spielte abgeklärt und souverän und stellte 20 Minuten vor dem Ende sogar auf 1:3. Ercan Kara legte nach einem schnellen Konter uneigennützig für Fountas ab, der ohne Mühe traf. In der 86. Minute stellte Zahedi durch einen Elfmeter auf 2:3, dem Tor ging aber eine klare Fehlentscheidung des Schiedsrichters voraus. Nur eine Minute später gab es nach einem vermeintlichen Handspiel den nächsten Elfmeter für Luhansk, diesmal entschied Rapid-Torhüter Paul Gartler das Duell gegen Zahedi aber für sich.

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