Der SK Rapid Wien erlebt dieser Tage eine Hochschaubahn der Gefühle. Während es in der Meisterschaft zuletzt zwei Niederlagen in Folge setzte, geigen die Hütteldorfer in Europa so richtig auf. Nach drei Spieltagen in der Europa League-Gruppenphase hat Rapid noch immer eine blütenweiße Weste und führt mit dem Punktemaximum von neun Punkten die Tabelle der Gruppe E überlegen an. Nur noch ein Pünktchen fehlt zum Erreichen der KO-Phase im Frühjahr.

Das gestrige Spiel gegen den FC Viktoria Pilsen war glücklicher Weise von Einsatz und Leidenschaft her nicht mit dem schwachen Auftritt in Wolfsberg zu vergleichen. Rapid übernahm von Beginn an das Kommando, kam aber trotzdem überraschend in der 12. Minute in Rückstand. Ab diesem Moment drückten die Hütteldorfer extrem auf den Ausgleich, in der 34. Minute war es dann endlich soweit, als Kapitän Steffen Hofmann nach einem Eckball das Leder flach aus der zweiten Reihe versenkte.

Nach dem Ausgleich erwachten auch die Gäste wieder aus ihrer Lethargie und so entwickelte sich wieder ein offeneres Spiel, wo sich Rapid-Schlussmann Jan Novota mit zwei Glanzparaden auszeichnen konnte. In der 52. Minute erzielte Louis Schaub in einer Rapid-Drangphase mit der Brust den 2:1-Führungstreffer – glücklicher Weise übersahen die Unparteiischen die Abseitsstellung (so wie auch einen Elfmeter in der ersten Halbzeit für Rapid). Eine für Schaub gedachte Flanke von Thanos Petsos in der 67. Minute fand zwar nicht den geplanten Abnehmer, dafür jedoch den Weg zum 3:1 ins Tor. Nach dem Anschlusstreffer der Pilsener in der 76. Minute konnten die Hütteldorfer die Partie aber einigermaßen sicher über die Runden spielen.

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