Der SK Rapid Wien muss sich am dritten Spieltag der UEFA Europa League-Gruppenphase gegen Villarreal klar mit 5:0 geschlagen geben. Für die Mannschaft von Didi Kühbauer ist es die zweite Niederlage in der Gruppenphase.


Mit einer 4-1-4-1-Aufstellung schickte Kühbauer, in seinem zweiten internationalen Auftritt, Rapid gegen Villarreal aufs Feld. Die Hütteldorfer starteten ambitioniert in die Partie, jedoch waren sie schon zu Beginn mit sehr viel Glück ausgestattet. Riesenchancen konnten die Spanier nicht verwerten und wenn war Strebinger so gut wie geht zur Stelle. Die Rapid-Defensive war dauerhaft beschäftigt und hatte leider auch keinen guten Tag.

In der 26. Minute war es dann für die Heimmannschaft so weit. Ekambi war im Eins gegen Eins gegen Strebinger der Sieger und flankte den Ball auf seinen Teamkollegen Fornals, der das erste Tor der Partie erzielen konnte. Nur vier Minuten später konnte Ekambi, der zuvor einige Großchancen liegen ließ, auf 2:0 stellen. Kurz vor dem Pausenpfiff schnürte Ekambi seinen Doppelpack und stellte noch auf 3:0. Gegen Barac, der in der Verteidigung am heutigen Tag sehr unglücklich aussah, kam er per Kopf zum Ball und beförderte ihn ins Tor von Strebinger.

Kühbauer reagierte auf die doch sehr bescheidene Leistung seiner Mannschaft und wechselte Marvin Potzmann aus und brachte Andrei Ivan ins Spiel. Trotz des Wechsel veränderte sich das Bild kaum. Rapid verteidigt, Villarreal bestimmt das Spiel. In der 59. Minute kam der Verletzungsteufel dann auch noch zum Einsatz: Veton Berisha, der zuvor unsanft zu Boden gefallen ist, musste das Spielfeld verlassen. Für ihn kam Manuel Thurnwald ins Spiel. 

Nur vier Minuten nach der Auswechslung Berishas wurde der Spielstand noch unangenehmer. Rapid ließ dem Gastgeber wieder viel Platz und Villarreal nutzte diesen Platz effektiv. Nach einem Lauf auf der linken Seite wurde der Ball auf den freistehenden Ekambi gespielt, welcher den Ball auf Dani Raba ablegte, der ebenfalls ungedeckt auf 4:0 stellte. Eintönig konnte der weitere Spielverlauf genannt werden. Rapid ohne weitere Gefahr, inferiores Passspiel und ein spielbestimmendes Villarreal. Selbst nach der gelb-roten Karte des Kapitäns Jaume Costa ließ Villarreal nichts anbrennen und konnte sogar noch erhöhen. 

Nach einem wirren Hick-Hack von Rapid in der Hälfte der Heimmannschaft profitierte das „gelbe U-Boot“ vom Ballgewinn und schaltete schnell um. Rapid, in der Defensive komplett offen, ließ sich von Villarreal wieder schwach ausspielen. Gerard Moreno brauchte nur mehr Strebinger auszutanzen und ins Tor einzuschieben. 5:0 für Villarreal. Eine Machtdemonstration der Spanier, die den Wiener klar die Grenzen aufzeigte. 

In der Gruppe verändert sich selbst nichts. Villarreal führt die Gruppe punktegleich mit den Glasgow Rangers an. Auf dem dritten Platz steht Rapid Wien und auf dem vierten und letzten Platz ist Spartak Moskau zu finden, welches heute gegen die Rangers 0:0 remisierte.

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