Da gibt es wohl großes Aufatmen bei Goran Djuricin. Der SK Rapid Wien kommt beim FC FCSB in Bukarest zu einem 1:2 (0:2) und erreicht nach dem 3:1-Hinspielsieg zum siebenten Mal die Europa-League-Gruppenphase. Der angezählte Djuricin darf somit wohl weiterhin Trainer der Grün-Weißen bleiben. In einer von beiden Mannschaften schwachen Partie reichte den Wienern schlussendlich ein kurioser Treffer zum Aufstieg.


Furchtbare 1. Halbzeit

Die Partie begann so, wie man sich es aus Sicht der Hütteldorfer nicht wünschte. Eine von mehreren Unkonzentriertheiten führte zu einem Ballverlust im Spielaufbau und dann ging es schnell. Den Steilpass auf den Flügel nutzt Mihai Roman zum Stanglpass und in der Mitte netzt Harlem-Eddy Gnohere zum 1:0 ein. Gerade zehn Minuten waren da gespielt. Mitverantwortlich für das bescheidene Niveau der Partie war allerdings auch der einem Europacupspiel unwürdige Bukarester Rasen. Die Gastgeber konnten aus dem Führungtreffer jedoch keinen Schwung mitnehmen und so probierte es Deni Alar erstmals mit einem Fernschuss. In der Folge war Rapid mehr im Ballbesitz, an Ideen mangelte es aber zumeist. Ein Geschenk des rumänischen Tormanns Andrei Vlad, der einen Rückpass aufnahm, brachte für Grün-Weiß einen indirekten Freistoß aus 14 Metern. Thomas Murg vergab die Chance jedoch kläglich. Quasi mit dem Pausenpfiff folgte dann der nächste Schock. Ein Kopfball von Roman wird von Marvin Potzmann unglücklich und unhaltbar für Richard Strebinger ins eigene Tor abgelenkt – 2:0.

Rapid im Glück

FCSB startet also nach einer durchschnittlichen Leistung mit 2:0 in die zweite Halbzeit. Rapid war allerdings vorerst primär darauf bedacht, nicht auch noch das dritte Tor einzufangen. Offensiv ging kaum was, ein Konzept um die rumänische Abwehr zu knacken, war nur schwer erkennbar. Doch plötzlich war die Kugel drin – 2:1. Nach einem Freistoß rettete Vlad den Ball vor dem Toraus, Marvin Potzmann bringt ihn zur Mitte und Mario Sonnleitners „Schussversuch“ wird von einem Verteidiger ins eigene Tor befördert. Extrem kurios aber vielleicht auch ausgleichende Gerechtigkeit für den unglücklichen Treffer kurz vor der Pause. Kurz darauf hatte Alar sogar die Chance zum Ausgleich. Die Hausherren waren von dem Treffer sichtlich geschockt und bekamen daraufhin ihrerseits nur mehr wenig auf die Reihe.

Zehn Minuten vor Schluss hatte dann Andrei Ivan, der vielleicht beste Rapidler am Feld, die Entscheidung am Fuß. Nach gutem Solo traf der Rumäne aber nur Schlussmann Vlad, von dem der Ball an die Latte prallte. Bukarest probierte es zu diesem Zeitpunkt schon verstärkt mit der Brechstange. Raul Rusescu zwang Strebinger bei einem Schuss aus 15 Metern zu einer Topparade. Wie in den letzten Wochen schon gewohnt rettete Rapids Schlussmann seine Mannschaft erneut großartig. 

Rapid brachte auch noch die letzten Minuten über die Zeit und steigt über 180 Minuten verdient in die Gruppenphase auf. Die Auslosung für diese ist morgen Freitag um 13:00 Uhr. Rapid ist in Lostopf 2, Österreichs Meister FC Salzburg wird aus Lostopf 1 gezogen.

VIDEO: Das 1:0 für FCSB.

VIDEO: FCSB erhöht auf 2:0.

VIDEO: Der erlösende Anschlusstreffer durch Mario Sonnleitner.

https://twitter.com/DAZN_DE/status/1035289013194838016

 

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