Rapid Wien hat nach dem Heimsieg im Hinspiel auch das Auswärtsspiel bei Dundalk FC gewonnen. Beim 3:1-Sieg avancierte Stürmer Ercan Kara mit zwei Toren zum Matchwinner. Rapid bleibt in Gruppe B damit im Aufstiegsrennen.


Für Rapid war die Ausgangslage vor dem Spiel klar: Man musste gewinnen, um mit dem zweitplatzierten Molde FK, das in der früheren Partie gegen den schon aufgestiegenen Gruppenersten Arsenal London verloren hatte, punktemäßig gleichziehen zu können. Das Hinspiel in Wien konnte Rapid nach einer durchschnittlichen Leistung mit 4:3 gegen die Iren gewinnen. 

Die Gäte, bei denen Cheftrainer Dietmar Kühbauer nach wie vor krankheitsbedingt fehlte, startete gut in die Partie. In der elften Spielminute konnte man auch bereits zum ersten Mal jubeln. Christoph Knasmüllner nahm sich aus 25 Meter ein Herz und traf sehenswert zur Führung der Wiener. Nach dem Traumtor hatte Dundalk große Schwierigkeiten im Aufbauspiel, während Rapid auf ein weiteres Tor drückte. Taxiarchis Fountas scheiterte nach 17 Minuten mit einem weiteren Distanzschuss am irischen Schlussmann Gary Rogers. Eine Minute später war Rapids Paul Gartler erstmals gefordert, den Abschluss von Michael Duffy konnte er aber problemlos abwehren. Im weiteren Spielverlauf konnte sich die Heimmannschaft vom frühen Rückstand etwas erholen und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel.

Die nächste gute Chance gehörte aber wieder Rapid. Ercan Kara scheiterte mit seinem fast perfekten Freistoß an Rogers, der den Ball gerade noch aus dem linken oberen Eck kratzte. Die Gäste übernahmen daraufhin wieder vollständig das Kommando, was sofort belohnt wurde. In Minute 37 traf Kara nach Flanke von Thorsten Schick freistehend per Kopf zum 2:0. Mit diesem Spielstand ging es auch verdienermaßen in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wechselte Dundalk gleich dreimal. Das hätte kurz darauf sich beinahe bezahlt gemacht. Nach einem unnötigen Foul von Rapid-Verteidiger Mateo Barac am eingewechselten Daniel Kelly gab es Elfmeter für die Hausherren. Diesen schoss der ebenfalls neu in Spiel gekommene Stürmer Nathan Oduwa allerdings kläglich am Tor vorbei. Rapid wurde für die verschlafenen Anfangsminuten also nicht bestraft. In der 58.Minute traf erneut Kara zum entscheidenden 3:0. Der Treffer gelang ihm sehenswert von der Strafraumgrenze. Fünf Minuten später gab es den nächsten Elfmeter für Dundalk, diesmal war Srdjan Grahovac der Übeltäter. Kapitän Chris Shields machte es besser als Oduwa zuvor und verkürzte für das Heimteam. Wenig später wurde Doppeltorschütze Kara ausgewechselt, für ihn betrat Koya Kitagawa den Platz. In der 76.Spielminute fand Kitagawa gleich eine gute Gelegenheit vor, Rogers konnte aber abwehren. Bis zum Schlusspfiff verwaltete Rapid das Ergebnis weitestgehend. Oduwa vergab in der Nachspielzeit noch zwei weitere gute Möglichkeiten für die Iren.

Rapid ist mit sechs Punkten nach wie vor Dritter in der Tabelle und liegt nur aufgrund der Niederlage im direkten Duell in Molde hinter den Schweden. Dundalk steht weiterhin punktelos da und hat in den letzten beiden Partien kaum mehr eine Chance auf den Aufstieg. Für Rapid geht es nächste Woche ins Londoner Emirates Stadium zu Arsenal. Die Engländer sind nach makellosen vier Spielen bereits fix für die K.O.-Phase qualifiziert.

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