Im Sechzehntelfinale der UEFA Europa League kann sich der FC Brügge gegen den FC Salzburg mit 2:1 durchsetzen. Die Salzburger konnten nach einer starken ersten Halbzeit das Niveau in der zweiten Hälfte nicht halten und müssen sich mit einer Niederlage aus Brügge verabschieden.


Alt bewährt ohne Neuzugänge

Ohne große Überraschungen schickte Marco Rose seine Salzburger gegen Brügge auf den Platz. Als Nummer 1 in der Europa League stand Alexander Walke auch heute von Beginn an im Tor der Mozartstädter. Die Abwehr setzte sich aus Andreas Ulmer, Marin Pongracic, Andre Ramalho und Stefan Lainer zusammen. Zlatko Junuzovic, Diadie Samaessekou und Xaver Schlager bildeten die Basis im Mittelfeld, im offensiven Mittelfeld war Hannes Wolf aufgestellt. Das Duo im Angriff bildete Munas Dabbur und Fredrik Gulbrandsen. Interessant dabei ist, dass keiner der drei Winterneuzugänge (Albert Vallci, Antoine Bernede und Erling Braut Haland) im Kader der Salzburger zu finden war.

Ein Lupfer ins Glück

Die Salzburger starteten solide in das Spiel. Mit sehr raschen und effektivem Pressing versuchten die Salzburger die Heimmannschaft aus der Reserve zu locken. Auf der Gegenseite konnten die Belgier jedoch an die Strafraumgrenze bzw. an den Strafraum kommen. In der 17. Minute konnten die Salzburger dank der guten Augen von Andreas Ulmer und Zlatko Junuzovic in Führung gehen. Der Linksverteidiger sieht und spielt den Ball in den Lauf von Zlatko Junuzovic. Brügge-Keeper Horvath reagiert auf den herbeieilenden Junuzovic und bewegt sich aus dem Tor heraus. Der ehemalige Bremen-Legionär sieht das und lupft aus ca. 25. Meter den Ball über Horvath und in das Tor des belgischen Meisters. 

Die Reaktion der Belgier fiel eher verhalten aus. Im Laufe der ersten Halbzeit kamen die Hausherren, öfters über links, zwar immer in die Nähe der Gefahrenzone aber die Salzburger Verteidigung stand kompakt. Dabei konnte der österreichische Meister in der gegnerischen Hälfte vermehrt Gefahr ausstrahlen. In der 35. Minute kam Ramalho nach einer Flanke zu einer guten Chance vor dem Tor, aber statt einem Schuss, klärt Ramalho den Ball. Der Nachschuss von Wolf geht in die Ränge. Drei Minuten später trifft der Brasilianer den Ball besser als zuvor und Brügge-Keeper kann den Ball zur Ecke klären. Von Brügge kam daraufhin nichts mehr.

Neue Halbzeit, anderes Gesicht

Nach Wiederanpfiff drehte sich das Blatt. Brügge presste und attackierte, spielte selbstbewusster und Salzburg konnte sich nicht befreien. In der 63. Minute klopfte Bonaventure das erste Mal gehörig an, indem er einen Lattenschuss absetzte. Die Belgier sahen ihre Chance und nur zwei Minuten später zappelte das Leder im Tor von Alexander Walke. Nach einem Eckball von Vormer köpfte Stefano Denswil nur knapp über die Torlinie.

In der 81. Minute kam es für die Salzburger noch schlimmer. Nach einer sehr ruhigen Leistung in der zweiten Halbzeit erhöhte Wesley für Brügge noch auf 2:1. Mit diesem Endstand pfiff Georgi Kabakov das Spiel ab. Salzburg startet somit sehr unglücklich in das neue Fußballjahr und muss sich somit im Rückspiel in Salzburg noch steigern, um in das Achtelfinale einzuziehen.

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