Der SK Rapid Wien stoßt das Tor zur Europa League-Gruppenphase weit auf. Mit einem klaren 3:0-Sieg gegen die ukrainische Mannschaft Sorja Luhansk hat man nun alle Trümpfe in der Hand. 


Zu Beginn sah es jedoch noch nicht nach einem klaren Sieg aus. Rapid tat sich schwer in das Spiel zu kommen. Es war Luhansk, das mehr Gefahr ausstrahlte und immer wieder gefährlich vor das Tor der Rapidler kam. In der siebenten Minute wurde Richard Strebinger von Kotschergin geprüft, vier Minuten später rettete Rapid-Verteidiger den Ball gerade noch vor der Linie. Aber wie es die alte Fußballweisheit schon besagt: Tore, die man nicht schießt, bekommt man. So war es auch Taxiarchis Fountas, der nach einem schlechten Abstoß von Luhansk-Keeper Shevchenko auf 1:0 für die Hütteldorfer stellte.

Trotz des Tores war Luhansk weiterhin die gefährlichere Mannschaft, schaffte es aber nicht den Ball ins Rapid-Tor zu befördern. Zur Freude der 10.300 Zuschauer war es die Mannschaft von Didi Kühbauer, die die Effizienz in der Person war an diesem Abend. Ercan Kara erhöhte in Minute 76 auf 2:0, ehe Marco Grüll in Minute 85 den Sack zumachte und Rapid eine optimale Ausgangsposition für das Rückspiel in Luhansk verschaffte.